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Umwelt

Schüler werden Imker auf Probe

Die Stadt Schwandorf unterstützt die jungen Bienenfreunde mit wichtigem Zubehör und Infomappen. Der Imkerverein hilft mit.

OB Andreas Feller (2.v.l.) und Vertreter von Imkerverein, Stadt und Schulen freuen sich über das Interesse der Schüler.  Foto: V. Dehling
OB Andreas Feller (2.v.l.) und Vertreter von Imkerverein, Stadt und Schulen freuen sich über das Interesse der Schüler. Foto: V. Dehling

Schwandorf.Das Fußballbenefizspiel, das im September 2018 im Sepp-Simon-Stadion mit Altstars von „Global United“ zusammen mit der Stadt Schwandorf veranstaltet wurde, trägt weitere Früchte. Infomappen und Imkerzubehör sind nun die nächsten Maßnahmen, die aus den Erlösen dieses Fußballspieles finanziert werden. Außerdem werden Insektenschutzprojekte mit Schulen und Kindergärten, unter der Anleitung des Schwandorfer Imkervereins umgesetzt.

An der Konrad-Max-Kunz-Realschule wurde in den vergangenen Wintermonaten vor allem theoretisches Wissen rund um die Honigbiene und das Imkern vermittelt. Über 20 interessierte Schüler wagten den Versuch „Imkern auf Probe“ und kümmerten sich in Summe um rund 50000 Honigbienen. Jeden Freitagnachmittag wurde am eigenen Bienenstock gearbeitet. Dank des Erlöses aus dem Benefizfußballspiel konnte nun eine Honigschleuder für den schuleigenen Honig angeschafft werden. Das Schleudern des KMK-Bienenhonigs ist der krönende Abschluss dieses Projektes.

Auch die Kreuzbergschule interessiert sich für das Projekt des Landesverbands Bayerischer Imker und das „Imkern auf Probe“ für die Schulen. Der Schwandorfer Imkerverein steht dabei den Schülern mit Rat und Tat zur Seite.

Die Stadt Schwandorf unterstützt diese Umweltprojekte. Deshalb wurden neue Infomaterialien für Schüler und interessierte Jungimker bestellt. Die Honigschleuder soll gemeinsam von der KMK-Realschule und der Kreuzbergschule genutzt werden.

Oberbürgermeister Andreas Feller ist gespannt auf den ersten Honig der Schulbienen und freut sich über die positiven Rückmeldungen und das Interesse. „Es ist lobenswert, dass die Jugendlichen sich für den Insektenschutz interessieren und sich für ihre Umwelt einsetzen“, sagte er. Eine erste kleine Maßnahmen aus dem Erlös des Benefizspieles war die Verteilung von Blumensamentüten an „Richtigparker“ in der Innenstadt durch die städtischen Verkehrsüberwacher.

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