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Freizeit

Schwandorfs Jugendtreff ist eingeweiht

Die Einrichtung hat vorübergehend eine neue Bleibe im ehemaligen Biomarkt gefunden. Dies ist allerdings ein Domizil auf Zeit.
Von Dietmar Zwick

Die Geistlichen (rechts) segneten die neuen Räumlichkeiten, ehe das Buffet eröffnet wurde. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung. Foto: DIETMAR ZWICK
Die Geistlichen (rechts) segneten die neuen Räumlichkeiten, ehe das Buffet eröffnet wurde. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung. Foto: DIETMAR ZWICK

Schwandorf.Wir brauchen die Jugend, sie ist für uns die Zukunft und in ihr steckt Potenzial. Doch sie braucht auch einen Platz, an dem sie sich in ihrer Freizeit treffen kann, um diese sinnvoll nutzen zu können. Einen Platz hatten sie seit 1991 auch in der Polizeiwache in Krondorf an der Naab gefunden – mit dem Jugendtreff.

Die Betonung liegt hierbei auf „hatten“. Denn ein Labor hatte Schimmelsporen, was auf einen Defekt an einem Heizkörper zurückzuführen war, in den Räumen gefunden. Am Donnerstagabend gab es jedoch einen erfreulichen Grund, denn die Geistlichen Alfredo Malikoski von der evangelischen Kirchengemeinde und Ambrose Kela von St. Jakob, segneten die neuen Räumlichkeiten am Adolf-Kolping-Platz, in dem sich vormals der Biomarkt Schwandorf befand. Hierzu konnte die Leiterin der Einrichtung, Susanne Grießhammer, Oberbürgermeister Andreas Feller, zahlreiche Gäste aus der Stadtverwaltung, Politik, Bildung, Schulen und Jugendarbeit begrüßen. Sandro Windisch umrahmte die Feier musikalisch. Den Grund, warum sie heute hier stehen, nannte Grieshammer als erstes.

Im Frühjahr mussten sie ihr altes Domizil in Krondorf aufgrund von baulichen Mängeln verlassen. Es handelte sich dabei um Schimmelsporen, die sich auch nach langwieriger und verzweifelten Renovierungsarbeiten nicht beseitigen ließen. Dabei dankte sie Bernhard Dommer vom städtischen Bauamt, der die Sorgen, dass mit dem Haus etwas nicht stimme, sofort ernst nahm und eine Untersuchung des Gebäudes veranlasste.

Suche nach neuer Bleibe

Zunächst mussten sie in die ehemalige Sparkassenfiliale Fronberg mit dem Büro ziehen. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe brachte OB Feller den leerstehenden Biomarkt ins Spiel. Nach Gesprächen mit der Stadtbau Amberg, konnten die Räume glücklicherweise angemietet werden. Somit konnten die Umbaumaßnahmen starten. Dabei stellte sich heraus, dass es nicht leicht sei und euch eine Zeit brauche, aus einem Bioladen eine Einrichtung für die offene Jugendarbeit zu machen, erklärte Grießhammer.

Der Jugendtreff

  • Betreuung:

    Seit 1991 gibt es in Schwandorf einen Jugendtreff in Krondorf. Ab Oktober befindet er sich am Adolf-Kolping-Platz. Die Jugendlichen werden dabei von Susanne Grießhammer, Claudia Trummer, Thomas Elgass und neu Irina Mois betreut .

  • Öffnungszeit:

    Der rund 300 Quadratmeter große Jugendtreff hat Dienstag und Mittwoch von 15 bis 20 Uhr seine Türen geöffnet. Am Freitag können die Jugendlichen von 15 bis 22 Uhr hier ihre Freizeit gestalten.

Nun sind sie glücklich angekommen, wenngleich sie auch wehmütig an den schönen Garten zurückdenken. Jetzt warten sie noch auf die neuen Möbel, aber man könne erkennen, wie toll der neue Jugendtreff werde. Alles ist hier übersichtlich und vom Büro aus könne alles überblickt werden. Doch auch hier werden sie nur auf Zeit ihre Zelte aufschlagen. Denn eine neue Einrichtung, die der Größe und dem Bedarf der Großen Kreisstadt Schwandorf entspreche, werde angestrebt. Der politische Wille für dieses Ziel ist deutlich. OB Feller dankte allen, damit dieses Projekt umgesetzt werden konnte, auch wenn dies wieder nur auf Zeit sei. Er versprach, dass sie viel anschauen werden, was ein Jugendtreff bieten müsse, bieten könne und bieten solle.

Gesundheit hatte Vorrang

Hierfür werden solche Einrichtungen besucht, damit sie auf den ersten Stand seien. Für OB Feller war es eine klare Sache aufgrund der Situation, den Jugendtreff zu schließen, denn die Gesundheit der Mitarbeiter und der Jugendlichen gehe vor. Hinzu kam das Quäntchen Glück, dass es den großen Leerstand gab und als Interimslösung als geeignet schien. OB Feller wünschte allen eine glückliche Hand bei der Arbeit mit den Jugendlichen und zudem viel Freude und Spaß. Die Jugendlichen können sich am Billardtisch betätigen, an der Tischtennisplatte sportlich zeigen oder auch am Kicker spielen. Zudem können sie Darten, Musik hören und darüber hinaus steht ihnen zudem WLAN zur Verfügung und dabei einen Tee, Kaffee oder Softdrink genießen. Weiterhin sind auch kleinere Konzerte geplant.

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