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Politik

Schwandorfs SPD stellt OB-Kandidatin vor

Karin Frankerl bewirbt sich für den Chefsessel im Schwandorfer Rathaus. Die 53-Jährige tritt somit gegen Andreas Feller an.
Von Martin Kellermeier

Karin Frankerl (SPD) kandidiert für das Amt des Oberbürgermeisters. Foto: Martin Kellermeier
Karin Frankerl (SPD) kandidiert für das Amt des Oberbürgermeisters. Foto: Martin Kellermeier

Schwandorf.Die SPD hat am Donnerstagnachmittag ihre Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin von Schwandorf präsentiert. Karin Frankerl bewirbt sich um den Chefsessel im Schwandorfer Rathaus und tritt damit bei der Kommunalwahl gegen den amtierenden CSU-Oberbürgermeister Andreas Feller an. „Ich liebe die Stadt Schwandorf“, sagte Frankerl bei ihrer Vorstellung in den Räumen der SPD Schwandorf.

Die 53-Jährige ist seit 2006 Mitglied der SPD und Mutter von zwei Kindern. Seit 1990 arbeitet sie als Verwaltungsfachangestellte im Landratsamt Schwandorf. Bei der Mitgliederversammlung im September soll sie nominiert werden. Am 15. März 2020 findet dann die Wahl des Oberbürgermeisters statt.

„Das ist eine große Herausforderung. Aber ich traue mir das zu.“

Karin Frankerl

Karin Frankerl zeigte sich gegenüber den Pressevertretern entschlossen. „Das ist eine große Herausforderung. Aber ich traue mir das zu.“ Falls sie Oberbürgermeisterin wird, wolle sie auf ihre Erfahrung aus der öffentlichen Verwaltung bauen. „Für mich sind ein Haushalt oder ein Stellenplan kein Hexenwerk“, sagte Frankerl.

Die Verwaltungsfachangestellte ist viel in Schwandorf unterwegs. Sie treibt gerne Sport und ist auf den verschiedensten Kulturveranstaltungen vertreten. „Wenn ich durch die Stadt gehe, habe ich total viele Visionen und Ideen“, sagte Frankerl. Beispielsweise will sie mehr aus der Nähe zur Naab machen. „Wir sind eine Stadt am Fluss und nutzen das viel zu wenig.“

Karin Frankerl – die „Powerfrau“

Die Verantwortlichen der SPD in Schwandorf zeigten sich erfreut über die Bereitschaft ihrer Kandidatin. „Sie ist einfach die Beste. Das unterscheidet sie von den anderen OB-Kandidaten“, sagte SPD-Stadtverbandsvorsitzender Manfred Schüller. SPD-Bürgermeisterin Ulrike Roidl nannte Frankerl eine „Powerfrau“. Und weiter: „Es wird Zeit, dass auch Schwandorf von einer Frau geführt wird. Das ist längst überfällig.“

Franz Schindler, Chef der SPD-Stadtratsfraktion und selbst schon einmal OB-Kandidat, nutzte die Vorstellung Frankerls für Kritik am amtierenden Oberbürgermeister Andreas Feller. „Der Herr Oberbürgermeister ist ohne seine Verwaltung sprachlos“, sagte er. Die SPD in Schwandorf hätte laut Schindler Respekt vor dem Amt des Oberbürgermeisters. Schindler: „Das kann nicht jeder.“

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