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Jubiläum

Schwarzenfelds Tischtennisspieler feiern

Seit 70 Jahren besteht die Abteilung des 1. FC Schwarzenfeld. Beim Festabend waren sogar zwei Gründungsmitglieder vor Ort.

Die Jubilare schrieben ein Stück der erfolgreichen Vereinsgeschichte der FC-Tischtennisparte mit. Mit im Bild die Ehrengäste Bürgermeister Manfred Rodde, Bezirksvorsitzender Günter Bauer (von links) und Stefan Harmsen (rechts)  Foto: Schiessl
Die Jubilare schrieben ein Stück der erfolgreichen Vereinsgeschichte der FC-Tischtennisparte mit. Mit im Bild die Ehrengäste Bürgermeister Manfred Rodde, Bezirksvorsitzender Günter Bauer (von links) und Stefan Harmsen (rechts) Foto: Schiessl

Schwarzenfeld.Mit einem Kommersabend und einem Jubiläumsturnier feierte die Tischtennisabteilung des 1. FC Schwarzenfeld- ihr 70-jähriges Bestehen. Dabei wurden einige Mitglieder ausgezeichnet.

Die im familiären Rahmen gestaltete Feier ließ mit vielen nostalgischen Bildern und Zahlen sieben Jahrzehnte Schwarzenfelder Tischtennisgeschichte lebendig werden, ein Beispiel für eine erfolgreiche Gemeinschaftsleistung. „Sie verkörpere auch ein stückweit den Wert des Sports“, sagte Abteilungsleiter Markus Pasurka, der die Sparte seit 2017 führt. Aus Begeisterung für das Spiel mit dem kleinen weißen Ball und Kameradschaft ist eine verschworene Gemeinschaft entstanden. Viele „Ehemalige“ waren gekommen, fast die gesamte ehemalige Bayernligamannschaft, Reiner Eckert und Hans Steger, Vater des Nationalspielers Bastian waren entschuldigt. Mit Josef Schießl und Richard Spindler wurden zwei Gründungsmitglieder begrüßt, Josef Nerf fehlte.

In seiner Festrede ließ Markus Pasurka die 70 Jahre Revue passieren. Es gab Höhen und Tiefen. Glanzzeit waren 13 Jahre Bayernliga. Durch Abwanderungen setzte ein Abschwung ein und wie auch in anderen Sportbereichen schwanden die Mitgliederzahlen. Geblieben ist die Verbundenheit mit diesem Sport, bei dem der Ball mit bis zu 140 Stundenkilometern über das Netz fliegt. Schnelle Reaktion und Vielfältigkeit zeichnet einen guten Tischtennisspieler aus.

Elf Titel für Josef Manner

Von den aktuell 60 Mitgliedern sind 20 aktiv in zwei Herrenmannschaften. Seit 1949 waren 15 Spartenleiter im Amt, am längsten Eduard Eckert mit 16 und Roland Scherer mit 15 Jahren. Die „ewige Rangliste“ der Vereinsmeister wird von Josef Manner mit elf und Hans Rank mit neun Titeln angeführt. Aktuell sind Susanne Ertl und Wolfgang Arnold die Champions. Der Abteilungsleiter setze weiterhin auf eine starke Gemeinschaft, sagte Pasurka, und gemeinsam wurde auf eine starke Zukunft angestoßen.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Ehrung der Jubilare der Sparte und langjähriger aktiver Mitglieder sowie die Ehrung der Sieger der Turniere.

  • Jubiläumsturnier: 1. Bayern II, 2. Bayern I, 3. TSV Nittenau, 4. DJK Ettmannsdorf, 5. 1. FC Schwarzenfeld, 6. TSV Klardorf, 7. SF Bruck.
  • Hobby-Turnier: 1. Erich Ströll, 2. Wolfgang Bäuml. 3. Jürgen Mederer, 4. Benjamin Engler, 5. Christine Vollath, 6. Raffael Bojer. Kinder: 1. Benjamin Engler, 2. Kevin Ranz, 3. Marina Turban.

Sie wurde untermauert von Spielführer Hans Rank. In seiner Statistik aus 70 Jahren rief er viele Namen und stolze Leistungen in Erinnerung, wie sie von Josef Manner mit 1502 Spielen, Josef Manner mit 1453 oder Erich Vier mit 894 erbracht wurden.

Die BTTV-Leistungsnadel erhielten für 30 Jahre Mitgliedschaft Wolfgang Arnold, Udo Arnold, Wolfgang Schmid, Karlheinz Böhm, für 40 Jahre Roland Scherer und für 50 Jahre Johann Held. Für 100 Spiele im FC-Dress gab es Trikots für Dieter Kotzbauer, Christian Kotzbauer, für 200 Spiele Thomas Sommerer, für 600 Helmut Scherer und für 800 Roland Scherer. Nur sechs Partien fehlten Erich Vier, um die runde Zahl 900 voll zu machen, wie der Abteilungsleiter erwähnte. „Hinter diesen 70 Jahren stecken großer Idealismus und ehrenamtlicher Einsatz. Ihr könnt stolz auf dieses Jubiläum sein“, stellten Bürgermeister Manfred Rodde und FC-Vorsitzender Stefan Harmsen in ihren Grußworten fest. Von beiden gab es einen finanziellen Obolus. Ebenso von Bezirksvorsitzenden Günter Bauer, Amberg, der auch die Glückwünsche des Bayerischen Tischtennis-Verbandes übermittelte. Die beispielhafte Kameradschaft in der Sparte ist Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft, betont er. Ein Büfett leitete über zum gemütlichen Teil, bei dem gemeinsame Erinnerungen viel Gesprächsstoff sorgten.

Jubiläumsturniere veranstaltet

Den sportlichen Teil des Jubiläums bildeten Hobby-Turniere für Kinder und Erwachsene und ein Jubiläumsturnier in der Schulturnhalle mit Mannschaften aus dem Landkreis. Mit Bernhard Gruber, Thomas Gerber, Richard Spindler jun., Alfred Zweck und Christian Regner nahmen fünf ehemalige Bayernligaspieler in Mix-Teams am Turnier teil und sorgten für spannende Fights. (sss)

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