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Konzert

Schwungvolle Klänge am Rathausplatz

Bunt gemischt war das Programm der Sommer-Serenade. Die Musiker spielten volkstümliche, aber auch moderne Lieder.
Von Max Schmid

Burkhard Weber dirigierte das Jugendorchester, das die Serenade musikalisch eröffnete. Foto: (smx)
Burkhard Weber dirigierte das Jugendorchester, das die Serenade musikalisch eröffnete. Foto: (smx)

Schwarzenfeld.Die Serenade , die alljährlich auf dem Platz zwischen Rathaus und Kirche durch die Musikapelle veranstaltet wird, ist fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Marktgemeinde. Während die Musiker des Jugendorchesters und später des großen Blasorchesters auf der Bühne ihr Können unter Beweis stellten, kümmerten sich andere Mitglieder der Musikkapelle um die Bewirtung der Besucher, die in Scharen zur abendlichen Serenade gekommen waren.

Das Jugendorchester eröffnete den Konzertabend unter der Leitung von Dirigent Burghard Weber mit dem eingängigen Marsch „Freude zur Musik“, der auch das Thema der Serenade war. Es folgen weltberühmte Melodien wie der Song „Don’t cry for me, Argentina“ nach der blasmusikalischen Bearbeitung durch Ron Sebregts oder „Highland Cathedral“, das von Michael Korb und Uli Roever arrangiert wurde. Zünftige Bergsteigerlieder, Polkas und böhmische Musik rundeten den Konzertbeitrag der Nachwuchsmusiker ab.

Solisten und Sänger

  • Musiker:

    Bei der Konzertpolka „Zweiklang“ brillierten Martin Jankowiak und Mathias Bäuml als Solisten; beim „Klarinettenmuckl“ zeigten Andreas Matzke und Rocco Palazzo ihr Können; das Tenorhornsolo bei „Ernst im Allgäu“ übernahm Mathias Bäuml, das Trompetensolo bei „Cherry Pink“ spielte Manfred Brunner.

  • Gesang:

    Für den ausgezeichneten Gesang zeichneten Susanne Jankowiak, Stefan Karl und Angelina Frankerl verantwortlich.

Unter Leitung von Stefan Karl eröffnete das große Blasorchester den zweiten Teil der Serenade mit einem Potpourri von Peter Alexander unter dem Titel „Peters Spezialitäten“ mit Liedern wie „Die kleine Kneipe“ oder „Mandolinen um Mitternacht“. Mit dem „Drina Marsch“, einem Lied aus Serbien des Komponisten Stanislav Binicki und der Polka „Ernst im Allgäu“ machte die Kapelle einen Abstecher ins Volkstümliche. Passend zur abendlichen Stimmung unter freiem Himmel ertönte dann die von Glenn Miller komponierte „Moonlight Serenade“. Der Text, der erst später geschrieben wurde, stammt von Mitchell Parish. Passend zu der damit erzeugten Stimmung beim Publikum waren auch die folgenden, weltbekannten Titel: Die „Elisabeth Serenade“ von Ronald Binge, der Song „Que Sera“, das Doris Day in dem Hitchcock-Thriller „Der Mann, der zuviel wusste“ sang und ein Freddy Quinn Medley, das Fernweh weckte: „Alo-Ahe“, die „Gitarre und das Meer“ oder“unter fremden Sternen“.

Unter anhaltendem Applaus der Zuhörer erfolgte der Wechsel in das volksmusikalische Genre mit der Konzertpolka „Zweiklang“ von Adam Hudec. Mit dem in Insiderkreisen bekannten „Klarinettenmuckl“ von Ernst Bemmerl und dem Marsch „Meine Oberpfalz“, den Dirigent Stefan Karl selbst komponiert hat, begeistere das Orchester auf ein Neues. In der Folge erklangen die Polka „Wenn es Abend wird (in Schwarzenfeld)“, ein Titel von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten, der Walzer „Wenn der Wein blüht“, ein Werk von Robert Payer und seiner Original Burgenländer-Kapelle und die „Böhmische Liebe von Mathias Rauch. Mit der bekannten Polka „Wenn der Wildbach rauscht“ verabschiedeten sich die Musiker(innen) vom Publikum, das ihnen mit anhaltendem Applaus dankte.

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