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Region Schwandorf
Mittwoch, 15. August 2018 25° 6

Feuerwehr

Segen für Gemeinschaftsprojekt

Ein großes Fest organisierte die Feuerwehr, um ein Gemeinschaftsprojekt zu feiern, die Einweihung des „Feuerwehrstodls“.

Zahlreiche Ehrengäste feierten im „Feuerwehrstodl“ die Einweihung mit. Foto: Mandl
Zahlreiche Ehrengäste feierten im „Feuerwehrstodl“ die Einweihung mit. Foto: Mandl

Zangenstein.Ein großes Fest organisierte die FFW Zangenstein über drei Tage hinweg, um ein großes Gemeinschaftsprojekt zu feiern, nämlich die Einweihung des neuen – mit viel „Herzblut“ errichteten – „Feuerwehrstodls“. Am Freitag gab es - vor allem für die „Jungen“ – eine „Stodl-Disco“ mit „JD Pico“. Großen Zuspruch gab es am Samstagabend bei der „Stodl-Gaudi“ mit den „Allerscheynsten“, hier waren bei ebenfalls freiem Eintritt Stodl und Festzelt gut besetzt.

Höhepunkt war der Festsonntag mit der Weihe des neuen Bauwerks. Am Vormittag formierte sich ein stattlicher Kirchenzug beim Feuerwehrhaus, stolze 22 Fahnenabordnungen waren mit von der Partie, dazu Vereine ohne Fahne. Vorneweg marschierte die lokale und regionale Feuerwehrspitze mit Kreisbrandrat Robert Heinfling, Kreisbrandmeister Konrad Hoch, 1. Vorsitzendem der FFW Zangenstein, Dieter Dettwiler, sowie 1. Kommandant Wolfgang Graf. Es folgten die Bürgermeister von Schwarzhofen und der Nachbargemeinde Altendorf, Maximilian Beer und Georg Köppl sowie fast alle Markträte, danach die Vereine. Man zog zur Kapelle am Ortsende, wendete dort und kehrte zurück zum Gelände beim „Stodl“, wo fleißige Hände des GOV Zangenstein einen schönen Altar aufgebaut hatten. Da Zangenstein zur Pfarrei Altendorf gehört, zelebrierte der dortige Pfarrer Johann Wutz den Gottesdienst, musikalisch mitgestaltet von der „Edelweißkapelle Pertolzhofen“ mit der „Schubert-Messe“. Für die Lesung aus der Bibel hatte er die Stelle mit dem „brennenden Dornbusch“ ausgewählt. In seiner Predigt ging er darauf ein und stellte den Bezug zur Feuerwehr her, die mit Wasser Feuer löschen kann. „Wasser ist Leben“, stellte er heraus. Er ging auch auf den an diesem Tag gefeierten Dreifaltigkeits-Sonntag ein mit unserem Gott in drei Personen und zitierte auch den Leitspruch der Feuerwehren: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Danach schritt er zur Weihe des Stodls und ging durch das ganze Gebäude.

Dettwiler stellte das Stodlprojekt nochmals im Schnelldurchgang vor, hob besonders die geleisteten Arbeitsstunden hervor und dankte der gesamten Dorfgemeinschaft für die großartige Unterstützung, namentlich auch dem GOV Zangenstein.

Bürgermeister Max Beer begrüßte alle Vereine und Gäste, besonders Ehrenbürger Ernst Hanauer mit Gattin. Er gratulierte der Ortswehr zum gelungenen Bau: „Ihr könnt stolz sein“, lobte er. Er stellte heraus, dass für den Markt eine Zeit der Freude gekommen sei, da gleich drei der sechs Ortswehren eine Einweihung feiern können. Er betonte, dass der Markt in den letzten Jahren gewaltige Summen für die Wehren ausgegeben habe. „Der Markt hält Wort“, stellte er heraus. Er dankte allen Helfern dafür, dass sie so viel von ihrer Zeit eingebracht hatten und damit Platz für Mensch und Material geschaffen hätten. Dettwiler lud alle zur Feier des Festes im Stodl und Zelt ein, auch zur „Auffrischung“ der „leeren Kasse“. Am Nachmittag klang das Fest aus bei Kaffee und Kuchen. (gma)

Gratulation

  • Kreisbrandrat

    Robert Heinfling dankte in seinem Grußwort der Ortswehr für ihren Einsatz und gratulierte zum Gelingen.

  • Der KBR

    hob heraus, dass die Qualität einer Feuerwehr abhängig sei von einer guten Führung, dem Kameradschaftsgeist und der Jugend, was hier der Fall sei. Er wünschte für die Zukunft alles Gute.

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