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Gesellschaft

Senioren mangelt es nicht an Ideen

Die konstituierende Sitzung fand im Rathaus statt. Erika Rathgeb wurde zur Vorsitzenden des neuen Gremiums gewählt.
Von regina Suttner

Bürgermeister Bemmerl und der neue Seniorenbeirat (sitzend von rechts): Bürgermeister Harald Bemmerl, Erika Rathgeb, Dieter Bartl, Peter Daser; stehend von rechts: Rita Weiß, Elvira Weiß, Veronika Kappes  Foto: Regina Suttner
Bürgermeister Bemmerl und der neue Seniorenbeirat (sitzend von rechts): Bürgermeister Harald Bemmerl, Erika Rathgeb, Dieter Bartl, Peter Daser; stehend von rechts: Rita Weiß, Elvira Weiß, Veronika Kappes Foto: Regina Suttner

Steinberg am See.Die Belange der älteren Generation werden in Steinberg ab jetzt durch einen Seniorenbeirat vertreten. Was lange währte, wurde nun gut. Nach intensiven Bemühungen im letzten Vierteljahr begrüßte Bürgermeister Harald Bemmerl am Mittwoch im Rathaus die Teilnehmer zur konstituierenden Sitzung.

Die nötigen Beschlüsse für das neue Gremium wurden im Gemeinderat gefasst, unter anderem durch die „Satzung über den Seniorenbeirat der Gemeinde Steinberg am See“. Zudem haben sich genug freiwillige Steinberger Bürgerinnen und Bürger Ü60 bereit erklärt, als ehrenamtliche Mitglieder mitzuwirken.

Die Planungen für die Einsetzung eines Seniorenbeirats liefen schon länger und hatten ihre Anfänge im Jahr 2018, als am 2. Juni zusammen mit Vertretern des VdK eine Ortsbegehung zum Thema Barrierefreiheit stattfand.

Steinberg ist damit als 30. von 33 Landkreis-Gemeinden durch einen Seniorenbeirat oder Seniorenbeauftragten vertreten. Der Seniorenbeirat besteht aus bis zu zehn Gemeinde-Mitgliedern, eine Bewerbung dazu ist für über 60-jährige beim Gemeinderat möglich.

Seniorenbeirat

  • Vorstandschaft:

    1. Vorsitzende Erika Rathgeb, Stellvertreter Dieter Bartl, Schriftführer Peter Daser

  • Mitglieder:

    Rita Weiß, Elvira Weiß, Veronika Kappes

  • Erste Amtszeit:

    Ab Bestellung durch den Gemeinderat endet die erste Amtszeit de Gremiums am 30. April 2026

Der Rat kann von sich aus Vorschläge, Anregungen und Stellungnahmen abgeben, die auf seinen Antrag im Gemeinderat oder in den zuständigen beschließenden Ausschüssen behandelt werden. Beratungsgegenstände werden dem Seniorenbeirat auch vom Ersten Bürgermeister zugeleitet. Bemmerl wünschte eine gute Zusammenarbeit, ein gutes Händchen und viel Erfolg.

Ein Sitzungsraum mit eigenem Eingang steht im Untergeschoß der Schule zur Verfügung. An Ideen und Vorschlägen zur Verbesserung der Lebenssituation der älteren Generation mangelte es den in der konstituierenden Sitzung einstimmig gewählten sechs Seniorenbeiräten überhaupt nicht.

Erika Rathgeb, vorher schon Seniorenbeauftragte für Steinberg, möchte den Seniorenratgeber überarbeiten und den Tanzkreis erweitern.

Weitere Vorschläge der Mitglieder sind vor allem die bessere Information der älteren Mitbürger, Vorträge zu Themen wie Ernährung im Alter und Bewegung von Körper und Geist. Ebenfalls angesprochen wurden die Barrierefreiheit im öffentlichen/nichtöffentlichen Raum, Sprechstunden für Senioren, Versorgung im Krankheitsfall, Anlaufstellen für Fragen rund um die Rente sowie der Bau einer Kneipp-Anlage.

Bürgermeister Bemmerl ist die Zukunft wichtig – an was werden wir gemessen werden? fragt er. Er möchte für die älteren Steinberger eine Wohnform schaffen, die einen Verbleib am Heimatort möglich macht. Gerne ein Quartier mit Apotheke, eventuell einen Dorfladen, Physiotherapie usw.

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