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Einsatzkräfte

Sicherheit in der Adventszeit erhöhen

Die FFW Bruck weist anlässlich des Tags des Rauchmelders auf Verpflichtungen sowie auf die Vorteile der „Lebensretter“ hin.

Der Kommandant der FFW Bruck, Patrick Allen, demonstriert, wie leicht sich Rauchmelder an einer Zimmerdecke montieren lassen.
Der Kommandant der FFW Bruck, Patrick Allen, demonstriert, wie leicht sich Rauchmelder an einer Zimmerdecke montieren lassen.Foto: tfe

Bruck.Am 15. November ist der letzte der insgesamt drei, vom Forum für Brandrauchprävention initiierten, Rauchmeldertage. Die FFW Bruck möchte diesen Tag zum Anlass nehmen, um die Bevölkerung auf die Brandmelder aufmerksam zu machen. Dazu haben sie auch ihr Schaufenster im Marktbereich umgestaltet, damit man bereits im Vorbeigehen auf diese kleinen, aber wichtigen, Geräte aufmerksam wird.

Leitungen können überall schmoren

Patrick Allen befürwortet einen Einbau in allen Räumen, denn elektrische Leitungen, die schmoren können, gibt es in jedem Raum. Gerade in der dunklen Jahreszeit und vor allem jetzt in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit, wo vermehrt Kerzen in den Wohnungen brennen, gibt so ein Rauchmelder doch eine gewisses Maß an Sicherheit, da sie sehr schnell reagieren. Den Einbau so eines Rauchmelders kann man sehr leicht selber vornehmen, da es mittlerweile magnetische Halterungen gibt. Hier wird der eine Magnet mit doppelseitigem Klebeband an der Decke und der „Gegenmagnet“ am Rauchmelder befestigt und überall, wo so ein Klebeband hält, kann dann der Rauchmelder mühelos angebracht werden.

Bei diesen Geräten gibt es natürlich auch sehr große Unterschiede von ganze einfachen Geräten, die natürlich genauso ihren Dienst tun, über Geräte die untereinander und über eine App verbunden werden können.

Die meisten Brandopfer ersticken

In Deutschland, so der Kommandant Patrick Allen weiter, verunglücken jeden Monat rund 35 Menschen tödlich durch Brände und die meisten davon in ihren eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt dabei an einer Rauchvergiftung und zwei Drittel davon werden nachts im Schlaf überrascht. Nachts, wenn der Mensch schläft, riecht er nichts und kann so den Rauchgeruch nicht wahrnehmen. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden bewusstlos und ersticken.

Der laute Alarm des Rauchmelders warnt dagegen rechtzeitig und so kann man sich und seine Familie früh genug in Sicherheit bringen. Zigarettenrauch, so die Beschreibung an Rauchmeldern, löst normal keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird. Er selber habe natürlich auch Rauchmelder in seiner Wohnung angebracht, so Allen, „Das ist selbstverständlich, denn so ein Rauchmelder gibt mir ein sicheres Gefühl.“ Vorbeugen ist besser als Löschen, so könnte man diesen Rauchmeldertag vielleicht auch überschreiben, denn sobald es qualmt, werde ich gewarnt, so sein Fazit. (tfe)

Die Rauchmelderpflicht

  • Kommandant Patrick Allen

    ist es ein persönliches Anliegen, dass die Bevölkerung mitbekommt, dass seit 2013 in Neu- und Umbauten und ab 31. Dezember 2017 in bestehenden Wohnungen und Häusern Rauchmelder angebracht werden müssen.

  • Verantwortlich für den Einbau

    ist der Eigentümer, für die Betriebsbereitschaft der Mieter. Angebracht werden sollten die Rauchmelder in allen Räumen, wichtig aber sind Schlafräume, Kinderzimmer und Fluren, die zu Aufenthaltsräumen führen, so die offizielle Empfehlung.

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