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Vereine

Siedler ehrten zwei Gründungsmitglieder

Die Gemeinschaft in Heselbach besteht bereits seit 60 Jahren. Georg Reiger und Barbara Pürzer sind von Anfang an dabei.
Von Max Schmid

Die Siedlergemeinschaft Heselbach ehrte langjährige Mitglieder für bis zu 60 Jahre Treue. Foto: smx
Die Siedlergemeinschaft Heselbach ehrte langjährige Mitglieder für bis zu 60 Jahre Treue. Foto: smx

Wackersdorf.Der Siedlergemeinschaft Heselbach besteht seit 60 Jahren. Man habe bewusst auf eine Feier verzichtet, informierte Vorsitzender Walter Galli bei der Jahresversammlung im Gasthaus Besenhardt-Suckert. Die Ehrung der langjährigen Mitglieder und der beiden Gründungsmitglieder aber sei wichtiger Tagesordnungspunkt der Versammlung. Der Verein wurde am 1. Juli 1959 von folgenden Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen worden: Rudolf Paulus, Paul Weiß, Georg Reiger, Albert Windisch, Josef Rittler, Michael Pürzer, Erich Bohn und Paul Hoffmann.

Galli berichtete zudem über das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres. Derzeit habe man 155 Mitglieder aus 102 Familien mit steigender Tendenz. Galli verwies auf die Christbaumversteigerung, das traditionelle Ostereiersuchen und die Teilnahme an der Dorfmeisterschaft der Eisstockschützen. Aufgrund der steigenden Kosten müssten die Mitglieder damit rechnen, dass das Thema Beitragserhöhung auf dem Programm der nächsten Jahresversammlung stehen werde. Kassenverwalterin Regina Schienagel bekräftigte diese Aussage dahingehend, dass ein Großteil des Mitgliedsbeitrags an den Bezirksverband abgeführt werden müsse.

Die Ehrungen

  • 10 bis 30 Jahre:

    Dr. Katharina Grinnus-Bochhammer, Josef Egartner, Manfred Gersing, Alexander Krieger, Stephan Urban, Konrad Resnikschek; Ottmar Huber, Manfred Lehner, Stefan Meierhofer; Regina Schienagl, Ludwig Plößl, Johann Besenhardt, Johann Bauer, Josef Urban

  • 40/60 Jahre:

    Elfriede Schwarzenberger, Josef Suckert, Willi Kermer, Barbara Pürzer und Georg Reiger

Der neue Bezirksvorsitzende des Verbandes Wohnungseigentum, Rainhard Ott aus Ensdorf, der zugleich auch Kreisvorsitzender im Landkreis Amberg-Sulzbach ist, informierte über die vielfältigen Leistungen, die Verbandsmitglieder in Anspruch nehmen können. Derzeit sei man dabei, die Digitalisierung im Bezirksverband Oberpfalz, dem größten Bezirksverband in ganz Deutschland, voranzubringen. Neu sei, dass der Verband ein Mitgliederverwaltungsprogramm für die Vereine kostenlos zur Verfügung stellen werde. Die Einführung soll Anfang 2020 erfolgen. Ott referierte auch über Vorgaben des Klimaschutzgesetzes.

Bürgermeister Thomas Falter betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit der Siedlergemeinschaft für das gemeindliche Leben. Die Gemeinde saniere seit Jahren immer wieder Straßenzüge, zuletzt auch die Bodenwöhrer Straße und die Anton-Bruckner-Straße im Ortsteil. Durch die Komplettsanierung mit Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen sei die Zahl der Rohrbrücke deutlich zurückgegangen. Im Hinblick auf Neubaugebiete informierte Falter, dass damit auch der Aufwand für die notwendige Infrastruktur steige. Als Beispiel für die Pflichtaufgaben nannte der den Bau des dritten Kindergartens, den Neubau der Feuerwache II sowie die geplante Sanierung von Friedhof und Leichenhalle. Die Gemeinde habe in puncto Zukunftsaufgaben ihre Hausaufgaben gemacht, sagte Falter unter Hinweis auf die Sicherung der medizinischen Versorgung durch den Bau des Ärztehauses, der Erweiterung des Edeka-Marktes und der Errichtung neuer Parkplätze in der Ortsmitte.

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