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Wahlkampf

SPD fordert weiteres Baugebiet „Ost V“

Zum Wahlkampfabschluss sprach der SPD-Bürgermeisterkandidat Franz Brunner im FC-Sportheim in Maxhütte-Haidhof noch einmal über sein Wahlprogramm.

SPD-Bürgermeisterkandidat Franz Brunner stellte beim Wahlkampfabschluss noch einmal sein Programm vor. Foto: bxh

MAXHÜTTE-HAIDHOF.Zum Wahlkampfabschluss hatte die SPD ins FC-Sportheim geladen. Bürgermeisterkandidat Franz Brunner stellte noch einmal das Wahlprogramm vor. Er begann mit der Baulandentwicklung, erinnerte daran, dass binnen weniger Jahre die Baugebiete Maxhütte-Ost III und Ost IV, mit insgesamt weit über 100 Parzellen verkauft werden konnten und forderte deshalb ein Baugebiet „Ost V“.

En passant schrieb er dabei der CSU ins Stammbuch, dass diese schon von Maxhütte-Ost III nicht begeistert gewesen wäre und Maxhütte-Ost IV wegen zu hoher Grundstückspreise nicht gewollt hätte. „Da kann ich nur lachen. Wenn keine Nachfrage da wäre, dann hätten wir die Bauplätze von Ost IV nicht in sage und schreibe zwei Jahren veräußern können.“

Wichtig ist der SPD die Realisierung eines Ärztehauses und ein Projekt zum barrierefreien Wohnen. Unter dem Stichwort Infrastruktur ist für Brunner der Ausbau des schnellen Internets in der Stadt ein absolutes Muss. Umfangreich erläuterte er in Sachen neues Industriegebiet, warum die SPD am Standort Brücklhof festhält. Eine Projektstudie, 2009 von Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank in Auftrag gegeben, befürworte diesen Standort. „Das war vor fünf Jahren. Jetzt zu sagen, die Grundstückbesitzer verkaufen nicht, ist mir zu wenig, da hätte längst nachverhandelt werden müssen.“

In diesem Zusammenhang bekräftigte Brunner, dass er das geplante interkommunale Gewerbegebiet, mit Blick auf die Nähe zur Wohnbebauung Katzheim, am falschen Standort sieht. Außerdem seien zahlreiche Fragen offen.

Warum beispielsweise zunächst von 500 Arbeitsplätzen die Rede war und die Zahl sich jetzt halbiert habe. Am Herzen liegt Brunner der „Schandfleck“ Bahnhofsgebäude. Es könne nicht sein, dass die Bahn die Stadt hier „zappeln“ lasse, weshalb „nachgehakt“ werden müsse. In Sachen städtische Finanzen ging Brunner auf die Mahnung der CSU ein, dass die Schulden schließlich gemeinsam beschlossen wurden.

Das sei richtig, stellte Brunner fest. Den Gesamtüberblick habe aber nun einmal die Bürgermeisterin, deshalb sei sie auch dafür verantwortlich. Zum Thema Umgehung verwies Brunner auf die jüngste Entwicklung: „Bevor man weiter Geld ausgibt, sollte man das Bürgerbegehren abwarten und dann überlegen, wie und ob es weitergehen kann.“ (bxh)

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