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Kommunalwahl

SPD-Ortsverband zeigt Stärke

Die Sozialdemokraten in Bodenwöhr wollen drei bis vier Mandate bei der Wahl des Gemeinderats am 15. März erreichen.
Von Max Schmid

Der SPD-Ortsverband Bodenwöhr nominierte in Neuenschwand neun Kandidaten für die Gemeinderatswahl im März.  Foto: Max Schmid
Der SPD-Ortsverband Bodenwöhr nominierte in Neuenschwand neun Kandidaten für die Gemeinderatswahl im März. Foto: Max Schmid

Bodenwöhr.Zur Aufstellungsversammlung für die Gemeinderatswahlen konnte SPD-Vorsitzender Lorenz Güntner 13 stimmberechtigte Mitglieder und den Landratskandidaten der SPD, Peter Wein, in der Gaststätte „Troidlwirt“ in Neuenschwand begrüßen. Er informierte, dass sich neun Kandidaten für die Kommunalwahl zur Verfügung gestellt haben. Nach nach den Richtlinien der Partei sollte jeder zweite Listenplatz mit einer Frau besetzt werden, mit Bewerberin Susanne Ott hat aber nur eine Frau an der Nominierung teilgenommen. Ott wollte auf eigenen Wunsch nur auf den Listenplätzen 13 und 14 kandidieren, die Aufstellungsversammlung stimmte zu, deshalb konnte das von der SPD geforderte Reißverschlussverfahren nicht angewendet werden.

So weitermachen wie bisher im Gemeinderat wolle die SPD nicht, man wolle mehr, sagte Güntner. Die gute und konstruktive Arbeit der beiden SPD-Gemeinderäte wolle man in der Zukunft mit verstärkter Mannschaft weiterführen. Ziel sei es, dass neben den Impulsen aus der SPD für eine positive Entwicklung der Gemeinde Bodenwöhr noch mehr Vorschläge und Ideen umgesetzt werden. Die Liste der Sozialdemokraten sei dazu mit Fachleuten aus vielen Berufszweigen besetzt, die ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Gemeinderat einbringen können.

Bodenwöhr stehen große Aufgaben bevor

Gemeinderat Stefan Rauch verwies auf viele große Aufgaben, die in Bodenwöhr anstehen. Damit seien aber nicht unbedingt Großprojekte oder Bauvorhaben gemeint, denn für die Gemeinde mit ihrer hohen Pro-Kopf-Verschuldung sei die Finanzierung der Pflichtaufgaben schon eine Herausforderung. Man werde auch die kommenden Jahre darum kämpfen müssen, einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen. Die Stimme der SPD im Gemeinderat sei hier von großer Bedeutung und die Inhalte würden auch immer wieder vom politischen Mitbewerber übernommen.

Bei der seit vielen Jahre geforderten Umsetzung ökologischer Maßnahmen im Hammersee tue sich nun endlich etwas. Im Bürgermeisterwahlkampf habe er sich für eine kostengünstige Lösung der Rathausfrage ausgesprochen, während die Mitbewerber für einen Erweiterungsbau auf dem Nachbargrundstück plädiert haben.

Kommunalwahl 2020

  • SPD-Kandidaten:

    Stefan Rauch (Platz 1/2), Michael Mulzer (Platz 3/4), Pavel Nanka (Platz 5/6), Lorenz Güntner (Platz 7/8), Udo Donhauser (Platz 9/10), Franz Zweck (Platz 11/12), Susanne Ott (Platz 13/14), Manfred Gubo (Platz 15), Roland Vogl (Platz 16).

  • Gleichberechtigung:

    Der von der SPD geforderte „Reißverschluss“ bei Listen kam nicht zum Tragen, weil sich nur eine Frau beworben hatte.

Jetzt werde genau dieser SPD-Vorschlag, im alten Rathaus einen Bürgersaal, das Tourismusbüro und die Bücherei unterzubringen, von Professor Sahner aufgegriffen, weil dies im Rahmen der Städtebauförderung umsetzbar und finanzierbar erscheine. Auch das Thema „Seniorenspielplatz“ werde aufgegriffen, was beweise, dass der gesunde Menschenverstand die notwendige Unterstützung finde.

SPD will Vorreiter in der Energiewende sein

Die SPD arbeite auf einem fachlichen und sachlichen Niveau und brauche dazu kein Geschrei, Beleidigungen oder Anzeigen. Weitere Themen für Bodenwöhr sind nach Rauchs Worten der Breitbandausbau, Kanal- und Wasserleitungen sowie der Straßenunterhalt. Peter Wein sprach von einem schwierigen Stand der SPD bei der Wahl des Landrates, allerdings sei den Sozialdemokraten davor nicht bange. Als Ziele nannte er, gute Arbeit im Landkreis zu fördern, sich als Vorreiter in der Energiewende zu positionieren, die Verkehrswende zu gestalten und die Digitalisierung voranzubringen.

Satire

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