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Dienstag, 19. Juni 2018 23° 2

Versammlung

SPD steht vor „schwieriger Wahl“

Renate Frey-Forster wurde im Ortsverein Münchshofen wiedergewählt. Landtagskandidat Wein zeigte sich kämpferisch.
Von Werner Artmann

Die geehrten Mitglieder und die neu gewählte Vorstandschaft mit Vorsitzender Renate Frey-Forster (sitzend Mitte) und SPD-Landtagskandidaten Peter Wein (stehend rechts). Foto: Artmann
Die geehrten Mitglieder und die neu gewählte Vorstandschaft mit Vorsitzender Renate Frey-Forster (sitzend Mitte) und SPD-Landtagskandidaten Peter Wein (stehend rechts). Foto: Artmann

Teublitz.Eine erfolgreiche Jahresbilanz zog der SPD-Ortsverein bei seiner Jahreshauptversammlung im Landgasthof Hintermeier. Dabei wurden auch langjährige Mitglieder geehrt und die bisherige Vorstandschaft mit der Vorsitzenden Renate Frey-Forster wieder gewählt. Gastredner SPD-Landtagskandidat Peter Wein referierte über landespolitische Themen, während Andreas Bitterbier als Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion über das aktuelle politische Geschehen auf Gemeindeebene berichtete.

Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr durch Renate Frey-Forster wurden die Neuwahlen vorgenommen, die folgendes Ergebnis brachten: Vorsitzende Renate Frey-Forster; Kassier Georg Beer, Schriftführer Markus Beer; damit wurden alle Amtsinhaber wiedergewählt. Die alte und neue Ortsvorsitzende bedankte sich bei allen Versammlungsteilnehmern für ihr Kommen und den damit gesetzten würdigen Rahmen für die Ehrungen. „Damit haben die SPD-Mitglieder in einer von Politikverdrossenheit beherrschten Zeit ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit zur Sozialdemokratie setzen,“ stelle Frey-Forster fest.

Den Wähler überzeugen

SPD-Landtags-Direktkandidat Peter Wein betonte in seinen Ausführungen seine Verbundenheit zum Städtedreieck. Die am 14. Oktober 2018 stattfindende Landtagswahl sei ohne Zweifel richtungsweisend für Bayern, aber für die SPD und ihre Kandidaten eine „sehr schwierige Wahl“. „Die derzeitigen schlechten Umfragewerte, nach denen die SPD mittlerweile hinter den Grünen rangiert, tragen zwar nicht zu großem Optimismus bei, sollten uns aber nicht dazu verleiten, die Wahl vorschnell als aussichtslos abzuhaken“ zeigte sich Peter Wein kämpferisch.

Es gelte, die Wähler von den zweifellos besseren Ansichten und Programmen der SPD bis zum Urnengang noch zu überzeugen. Hierzu zeigte Peter Wein die aktuellen politischen Problemstellungen auf, erläuterte die von der Bayern-SPD erarbeiteten Lösungsansätze und bat die Anwesenden um tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Teublitzer Stadtrat, Andreas Bitterbier, ging insbesondere auf die Haushalts-Beratungen und den von der SPD-Fraktion mitgetragenen Beschluss zum Haushalt 2018 ein. Bitterbier sprach weiterhin die beabsichtigte Ausweisung des Baugebietes Weiherdorf an und die damit unverändert einhergehenden Verstimmungen zwischen betroffenen Bürgern und der Stadtführung.

Die SPD-Fraktion werde in diesem Zusammenhang dem Stadtrat vorschlagen, künftige Baugebiete wieder unter der Regie der Stadt bzw. eines von ihr beauftragten öffentlichen Unternehmens, wie z.B. Bayerngrund, abzuwickeln.

Bitterbier beklagt „Stillstand“

Bitterbier beklagte zum Mehrgenerationenhaus in Saltendorf, dass immer noch ein tragfähiges Konzept fehle. Zu den Projekten Umgehungsstraße und Gewerbegebiet an der A 93 stellte er fest, dass hier wieder bzw. immer noch Stillstand herrsche.

Bitterbier wünschte sich hierzu wie auch für die Verwirklichung des bereits seit geraumer Zeit geplanten interkommunalen Recyclinghofes endlich die Umsetzung des „schon oft gepriesenen und hoffentlich nicht nur in Wahlkampfbroschüren existenten Gestaltungswillens und -könnens der Teublitzer CSU-Bürgermeisterin und ihrer CSU-Kollegen der beiden Nachbarstädte.“

Ehrungen bei der SPD

  • Im Beisein des SPD-Landtagskandidaten Peter Wein und des Fraktionsvorsitzenden Andreas Bitterbier wurde die Ehrung von verdienten und langjährigen Mitgliedern vorgenommen.

  • 40 Jahre:

    Johann Merl; jeweils 25 Jahre: Renate Frey-Forster; und Markus Beer.

  • An alle Geehrten

    wurden eine Dankurkunde, die Ehrennadel der SPD und ein kleines Präsent überreicht. (bat)

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