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Engagement

Spenden ermöglichen eine Top-Ausrüstung

Die Feuerwehr Teublitz veranstaltete für ihre Spender einen Dankabend. Binnen drei Jahren kamen 50000 Euro zusammen.
Von Werner Artmann

Interessiert begutachteten die Spender die neuen Gerätschaften im Gerätehaus. Foto: Werner Artmann
Interessiert begutachteten die Spender die neuen Gerätschaften im Gerätehaus. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Zu einem Dankeschön-Abend lud die Teublitzer Feuerwehr alle Spender in das Gerätehaus ein, die in den vergangenen zehn Jahren die Feuerwehr mit rund 100 000 Euro unterstützten. Mit diesen Spenden konnten Gerätschaften für die Aktiven angeschafft werden, die von der Stadt und auch vom Feuerwehrverein nicht geschultert worden wären. Allein in den letzten drei Jahren belief sich die Spendensumme auf rund 50 000 Euro.

Feuerwehr-Vorsitzender Michael Muck freute sich über die große Anzahl der Spender im Gerätehaus und dankte diesen für ihr Engagement. Mit diesen Geldern wurden Gerätschaften angeschafft, die für den Feuerwehrverein unerschwinglich waren und auch für die Kommune eine enorme finanzielle Entlastung bedeutet hätten.

Viele Gewerbebetriebe spenden für das Gründungsfest

Darin enthalten sind auch Spenden für Werbeauftritte und für die Festschrift des kommenden 150-jährigen Gründungsfests im Jahr 2020. Für viele Bereiche der Jubiläumsfeier wie Zeltverleih, Beschallung, Catering usw. konnten ausschließlich einheimische Gewerbetreibende gewonnen werden. Muck bat die Spender, weiterhin für ihre Feuerwehr einzustehen und sie auch weiterhin finanziell zu unterstützen. Auch der Feuerwehrverein sei bemüht, die Wünsche der Aktiven nach Einsatzmitteln zu erfüllen, für die die Stadt keine Möglichkeit hat.

Zukunftswünsche

  • Ausstattung:

    Auch für die Zukunft sind noch einige Wünsche offen, wie die beiden aktiven Feuerwehrleute Christian Nosko und Johannes Schindler feststellten.

  • Wünschenswert:

    Einheitliche Trainingsanzüge für die Atemschutzträger bei ihren vielen Übungen; Erweiterung des Abstützsystems „Paratech“ mit zehn Tonnen Tragkraft pro Stütze und Rückfahrkameras für die Einsatzfahrzeuge

Bürgermeisterin Maria Steger lobte die Idee, die Spender zu einem Dankeabend einzuladen. Sie dankte allen, die dazu beigetragen haben, die Aktiven mit neuen Gerätschaften zu unterstützen. Durch die vielfältigen Aufgaben sollten die Einsatzkräfte entsprechendes Einsatzmaterial zur Verfügung haben, um den Bürgern schnellstmöglich zu helfen. Diese Spenden bedeuteten auch eine Entlastung für die Stadt.

Christian Nosko und Johannes Schindler zeigten dann in einer Diapräsentation auf, welche Gerätschaften aus den gespendeten Geldern angekauft wurden. Dazu zählt unter anderem ein Hilfeleistungssatz mit Rettungsschere und -spreizer in Höhe von 22 000 Euro. Interessant ist dabei die hohe Spreizkraft von 61 Tonnen (bisher 21 Tonnen) und die Schneidekraft von 140 Tonnen (bisher 29 Tonnen). Weiter zählen dazu: eine Wärmebildkamera (5400 Euro); vier Rettungsrucksäcke und Schaufeltrage (1700 Euro) sowie drei Funk- und Navigationsgeräte für rund 4800 Euro. Hinzu kommt noch in diesem Jahr ein neuer Rüstwagen mit Kosten von 480 000 Euro. Für dieses neue Fahrzeug hat der Feuerwehrverein bereits eine Spende von 20 000 Euro an die Stadt geleistet.

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