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Spielplätze sind in Top-Zustand

Viel Lob gab es für die Geräte und die Arbeit des Bauhofs in Burglengenfeld. Für Neues hat die Stadt viel investiert.

Großes Lob für Spielplatz-Kontrolleur Gerhard Greiner (Mitte) gab’s von einem externen Sachverständigen – und von Bauhof-Leiter Jürgen Stegerer (links) sowie Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth (rechts).
Großes Lob für Spielplatz-Kontrolleur Gerhard Greiner (Mitte) gab’s von einem externen Sachverständigen – und von Bauhof-Leiter Jürgen Stegerer (links) sowie Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth (rechts). Foto: Michael Hitzek

Burglengenfeld.Burglengenfeld„Hohes Sicherheitsniveau“, „sehr guter Allgemeinzustand“: Kinder können die Spielplätze in Burglengenfeld unbesorgt nutzen. Das ist das Ergebnis der Jahreshauptinspektion von 35 Spiel- und Bolzplätzen im Stadtgebiet durch einen externen Sachverständigen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Ein großes Lob gab es dabei für Bauhof-Mitarbeiter Gerhard Greiner: „Sehr engagierter und zuvorkommender Mitarbeiter, fachlich kompetent.“

274 Spielgeräte (einschließlich Beschilderung, Fallschutz, Hygiene, Einfriedung und Zugänge) hat der Sachverständige Manfred Krupka von der Firma Sigena Spielplatz-Service aus Forchheim geprüft. Hinzu kommen weitere 17 Spielkombinationen. Außer den öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen wurden laut der Mitteilung auch Spielplätze von Kindergärten, Kinderkrippen und Schulen unter die Lupe genommen. Das überaus positive Fazit des qualifizierten Spielplatzprüfers bestätigt laut Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth den „hohen Aufwand, den unser Bauhof-Team betreibt, damit unsere kleinsten Bürger auf diesen Plätzen sicher und unbekümmert spielen können“.

Regelmäßig wird kontrolliert

Das verdeutlicht Bauhofleiter Jürgen Stegerer. Einmal pro Woche würden die Spielplätze kontrolliert: Sind Beschädigungen festzustellen? Gibt es andere besondere Vorkommnisse? Einmal im Vierteljahr erfolgen Verschleißkontrollen (operative Inspektion) durch qualifiziertes Personal, besonders durch Schreiner Gerhard Greiner und Zimmerer Josef Beer. Einmal pro Jahr steht eine Inspektion durch externe, qualifizierte und zertifizierte Spielplatzprüfer an, wie jetzt vor wenigen Tagen. Zudem bearbeiten die Gärtnerkolonnen Bäume und Pflanzen an Spiel- und Bolzplätzen so, dass sich Kinder gefahrlos bewegen können. Einmal pro Woche wird Müll beseitigt.

„Wir haben am Bauhof eine vielseitige und motivierte Mannschaft. Es freut mich immer besonders, wenn externe Fachleute dies bestätigen und wie in diesem Fall sogar explizit im Prüfbericht erwähnen“, sagte Gluth. Greiner hat im vergangenen Jahr eine Fortbildung für Spielplatzkontrollen absolviert und verfügt auch über einen speziellen Sachkundenachweis für die Kontrolle von Spielgeräten.

Finanzen

Noch kann der Landkreis groß investieren

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Was im Protokoll zur Spielplatz-Jahreshauptinspektion ebenfalls Lob findet: „Schäden werden immer zeitnah“ beseitigt. Und: „Veraltete Geräte wurden 2019 durch neue Geräte ersetzt.“ Dafür ist im Regelfall die Stadtverwaltung zuständig. Wie das Stadtbauamt mitteilt, hat der Spielplatz in Mossendorf eine neue Federwippe, Typ Bulldog, für rund 1100 Euro bekommen. In Pilsheim wurde ein neuer Spielturm unter anderem mit Kletterwand, Rutschbahn, Doppelschaukel und Sandaufzug installiert – Kosten: rund 11 700 Euro. Eine neue Doppelschaukel hat der Spielplatz am Radotinplatz (Kosten: rund 1800 Euro). In See freuten sich die Kinder über einen Spielturm mit Rutsche und Doppelschaukel (rund 5600 Euro).

Neuer Spielplatz entsteht

Noch in diesem Jahr soll ein neuer Spielplatz im Baugebiet Hussitenweg III entstehen, der Spielgeräte für Kinder sowohl unter drei Jahren als auch über drei Jahren bietet, darunter Viererwippe, Sandkasten, Seilbrücke, Kletterwand, Doppelschaukel und Stufenleiter (rund 15 700 Euro).

Auch in diesem Jahr plant die Stadt weitere Neuanschaffungen für Spielplätze. Um Auswahl und Bestellung der Geräte kümmern sich Stadtbaumeister Franz Haneder und Sebastian Schelchshorn, den Aufbau übernimmt der Bauhof. Schelchshorn wies in diesen Zusammenhang auf teils extrem lange Lieferzeiten von Spielgeräten hin. Nicht jedes Gerät, das aus Sicherheitsgründen abgebaut werden muss, könne daher sofort ersetzt werden.

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