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Sitzung

Städtebauförderung: Bürger profitieren

Wackersdorfs Gemeinderat hat das Gebiet für die ISEK-Sanierung definiert. Das Konzept versteht sich als Arbeitshilfe.
Von Johann Ippisch

Die Schulstraße mit Grund- und Mittelschule, das Mehrgenerationenhaus, das geplanten Ärztehaus (rechts) und der Marktplatz bilden das Kerngebiet des definierten ISEK-Sanierungsgebietes.  Foto: Johann Ippisch
Die Schulstraße mit Grund- und Mittelschule, das Mehrgenerationenhaus, das geplanten Ärztehaus (rechts) und der Marktplatz bilden das Kerngebiet des definierten ISEK-Sanierungsgebietes. Foto: Johann Ippisch

Wackersdorf.Den Startschuss zur Sanierung des Ortskerns und darüber hinaus gab der Gemeinderat bei seiner jüngsten öffentlichen Sitzung. Seit Jahren hatten sich Verwaltung und Gremium mit dem Förderprogramm „ISEK“, dem „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept in der Städtebauförderung“ auseinandergesetzt. 1. Bürgermeister Thomas Falter erläuterte, dass im ISEK-Verfahren Bestandsaufnahmen und weitere Ziele eines bestimmten Raumes definiert werden. Dieser bestimmte Raum sei im Fall von Wackersdorf die neue Ortsmitte mit Marktplatz, dem Mehrgenerationenhaus und dem geplanten Ärztehaus, so Falter weiter. Durch die detaillierte Ausarbeitung sei das ISEK nicht nur eine Fördergrundlage, sondern auch eine konkrete Arbeitshilfe für die Entwicklung eines definierten Sanierungsgebiets. 2. Bürgermeister Thomas Neidl will das Wort „Sanierung“ nicht als etwas Negatives betrachtet wissen, sondern als etwas Wertvolles.

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Für die Neugestaltung der Ortsmitte musste nun die Gemeinde ein großflächiges Sanierungsgebiet definieren. Hierzu hat der Gemeinderat in mehreren Arbeitssitzungen mit dem Büro RPS aus Bayreuth zahlreiche Überlegungen einfließen lassen. Das Sanierungsgebiet betrifft nun insbesondere die Ortsmitte mit Marktplatz und Kirche bis zum Sportplatz auf dem Holzberg, im südlichen Bereich bis zum Volksfestplatz. Zum großen Teil grenzt das Sanierungsgebiet an bestehende Bebauungsgebiete an. Durch diese Definition können erstmals auch private Grundstücks- und Immobilieneigentümer von Förderungen profitieren, sagte Bürgermeister Falter. Das Gremium stimmte der Definition des Sanierungsgebietes einstimmig zu.

Zelthalle für Lagerung von Materialien

Außerdem genehmigte der Gemeinderat diverse private und gewerbliche Bauanträge, etwa eines Landwirts aus Irlach, der eine Lagerhalle von 50 mal 25 Metern im Außenbereich von Irlach unmittelbar neben der bereits bestehenden Biogasanlage bauen möchte.

Die Firma Ediltec im Industriegebiet WTF II in der Ottostraße stellte einen Antrag auf Errichtung einer Zelthalle von 7,33 mal 15 Metern. Die Zelthalle soll zur Lagerung von Materialien genutzt werden.

Monitor für Ergebnisse der Kommunalwahl

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Bürgermeister Thomas Falter informierte zum Schluss, dass die Ergebnisse der Kommunalwahl auf einem Monitor im Foyer der Grund- und Mittelschule verfolgt werden können.

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SitzungsThemen

  • Verabschiedung:

    18. März Haushalt, 22. April letzte Sitzung des bisherigen Gemeinderats, 23. April Verabschiedung der nicht mehr kandidierenden Gemeinderäte,

  • Neuanfang: 6. Mai konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats. (sjj)

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