MyMz
Anzeige

Kommunalwahl

Starkbier und Gstanzlgesang

Die CSU beendete den Wahlkampf mit einem zünftigen Fest. Mit dabei waren die Stadtkapelle und eine Schnodahüpflsängerin.
Von Rudolf Hirsch

CSU-Vorsitzender Albert Meierhofer, Bürgermeisterkandidat Thomas Hochmuth, Landrat Thomas Ebeling, Gstanzlsängerin Renate Maier und Kulturbühnen-Wirt Thomas Riedhammer (von links) stechen das Fass Freibier an.  Foto: Rudolf Hirsch
CSU-Vorsitzender Albert Meierhofer, Bürgermeisterkandidat Thomas Hochmuth, Landrat Thomas Ebeling, Gstanzlsängerin Renate Maier und Kulturbühnen-Wirt Thomas Riedhammer (von links) stechen das Fass Freibier an. Foto: Rudolf Hirsch

Nittenau.„Modern, innovativ, heimatverbunden“. So präsentiert sich der CSU-Ortsverband Nittenau bei den Kommunalwahlen. Die Partei startete mit einem „Wintergrillen“ und beendete den Wahlkampf am Freitag mit einem Starkbierfest auf der Kulturbühne „Live im Antik“. Die niederbayerische „Gstanzlsängerin“ Renate Maier sorgte mit ihren „Schnodahüpfln“ auf die Stadtratskandidaten für Erheiterung im voll besetzten Stadl.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Stadtkapelle griff Bürgermeisterkandidat Thomas Hochmuth zum Schlegel und vollzog den Bieranstich. Gemeinsam mit dem CSU-Vorsitzenden Albert Meierhofer prostete er den Gästen zu. 16 Wahlkampfveranstaltungen hat Renate Maier aus Pfarrkirchen schon hinter sich. „Von Grün bis Rot“ war alles dabei. Am Freitag nun war sie bei den „Schwarzen“ in Nittenau zu Gast. Sie singt nach der Roider-Jackl-Melodie und lässt sich jeweils von der örtlichen Musikkapelle begleiten. Die „Gstanzlqueen“ aus der Ortschaft „Wolfskugel“ wünscht dem Thomas Hochmuth den Einzug ins Rathaus und dass er sich am Bürgermeister reibt, damit die Luft in Nittenau nicht weiter so „Bley-haltig“ bleibt.

Die Dorit Schwarzfischer und die Michaela Reisinger kamen zu spät zum Aschermittwoch nach Passau, aber doch so rechtzeitig, „dass sie mit dem Defiliermarsch neben dem Söder einmarschiert san“. Und beim zweiten Bürgermeister Albert Meierhofer hat die Sängern „keinen Zweifel, denn der macht bei der Geisterwanderung den Deifl“. Die Hochzeitsladerin und Humoristin „sang“ sich durch die Liste der Kandidaten und endete schließlich beim Albert Herzog, „dem König von Fischbach“.

Bei einem CSU-Starkbierfest müssen natürlich auch politische Reden sein. Thomas Hochmuth (48) sieht die Zeit für einen Wechsel gekommen. Der Fraktionssprecher im Stadtrat fordert den amtierenden Bürgermeister heraus und möchte sich mit „frischen Ideen“ einbringen. Das Areal auf der Angerinsel will er zur „grünen Oase mitten in der Stadt“ machen. Im Rathaus soll es einen „Ansprechpartner für Familien, Alleinerziehende und Senioren“ geben. Auf seiner Agenda stehen ferner der Ausbau des Radwegenetzes und der Erhalt des Freibades. Den Hochwasserschutz, die Kanalisation und die Sanierung der Schule zählt der CSU-Stadtrat zu den Kernaufgaben der Stadt Nittenau. Mit der Ansiedlung attraktiver Unternehmen will Thomas Hochmuth nicht nur Arbeitsplätze schaffen und Gewerbesteuereinnahmen generieren, sondern auch die jungen Leute nach Studium und Ausbildung wieder in die Heimat zurückholen.

Landrat Thomas Ebeling will verlorengegangenes Vertrauen in die Politik zurückgewinnen und macht deutlich: „Für die CSU wird es landesweit und auch vor Ort keine Zusammenarbeit mit extremen Parteien geben.“ Darum hofft er im Kreistag und den Gemeindeparlamenten auf klare Mehrheiten für die bürgerliche Mitte. Der Landkreis eile „von einem Rekord zum nächsten“, habe Vollbeschäftigung und gebe „in der Oberpfalz wirtschaftlich den Takt vor“.

Tourismus

    Sie sind noch nicht registriert?

    Neu registrieren

    MessageBox

    Nachricht