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Verkehr

Steinberg am See senkt Parkgebühren

Ein Tagesticket kostet von November bis Februar nur noch einen Euro. Im Sommer ist es viermal so teuer.
Von Max Schmid

Während der Wintermonate herrscht kaum Betrieb an den Freizeiteinrichtungen am Steinberger See, die Parkplätze bleiben leer. Der Gemeinderat hat deshalb die Gebühren von November bis Februar gesenkt. Foto: smx
Während der Wintermonate herrscht kaum Betrieb an den Freizeiteinrichtungen am Steinberger See, die Parkplätze bleiben leer. Der Gemeinderat hat deshalb die Gebühren von November bis Februar gesenkt. Foto: smx

Steinberg am See.Zweiter Bürgermeister Horst Binner, der die Sitzung des Gremiums für den in Urlaub befindlichen Bürgermeister Harald Bemmerl leitete, informierte zu Beginn des öffentlichen Teils, dass die Parkgebühren auf allen Parkplätzen am Steinberger See angepasst werden sollen. Grund hierfür sei, dass während der Wintermonate kaum ein touristisches Angebot vorhanden sei. Bis auf die Holzkugelgastwirtschaft seien alle Freizeiteinrichtungen in der kalten Jahreszeit geschlossen.

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CSU-Fraktionssprecher Bernd Hasselfeldt stimmte für seine Partei zu, äußerte aber den Wunsch, dass die Öffentlichkeit über die Hintergründe der Parkgebühren informiert werden soll. Auch die SPD-Fraktion war mit der Anpassung einverstanden. Fraktionssprecher Konrad Zitzler verwies dennoch auf die durch den Parkplatzbau entstandenen Kosten, die über die Parkgebühren umgelegt werden mussten.

Tagesticket kostet im Winter nur noch einen Euro

Mit 10:2 Stimmen legte das Gremium fest, dass die Verwaltung die Änderungssatzung zur Gebührensatzung erlassen soll. Von November bis Februar kostet das Tagesticket auf allen Parkplätzen am Steinberger See nur noch einen Euro. Auch die Sommer-Parkgebühren wurden geringfügig geändert.

Neue Tarife

  • Sommerparkgebühren:

    Sie gelten von März bis einschließlich Oktober von sechs bis 18 Uhr. Die Tarife wurden wie folgt festgelegt: Parkplatz P1 (an der Holzkugel) für drei Stunden zwei Euro, für vier Stunden drei Euro und für das Tagesticket vier Euro, 15 Minuten sind kostenlos. Auf den Parkplätzen P 3 (am Info-Point), P 4 (an der Liegeweise oberhalb des Movin Ground) und P 5 (am Südufer) kostet das Ticket im gleichen Zeitraum künftig einen Euro für zwei Stunden, zwei Euro für drei Stunden, drei Euro für vier Stunden und vier Euro für das Tagesticket. Abends wird es günstiger: In der Zeit von 18 bis 24 Uhr kostet das Ticket für sechs Stunden auf allen Parkplätzen einen Euro. Die Jahresparkkarte für 30 Euro gilt nicht auf dem Kugel- und dem „Schöberl“-Parkplatz.

  • Kommunalwahlen:

    Für die Wahl am 15. März 2020 wurde 2. Bürgermeister Horst Binner als Wahlleiter und Daniel Fendl als dessen Stellvertreter bestimmt.

Der Gemeinderat gab dem Antrag der Soldaten- und Reservistekameradschaft statt und stellte die Sporthalle für die Zeit vom 12. bis zum 17. Mai 2021 für das 100-jährige Vereinsjubiläum kostenlos zur Verfügung. Abgelehnt hingegen wurde mit 11:1 Stimmen die Bauvoranfrage eines Grundbesitzers, in der Kanalstraße ein Mobilheim aufstellen zu dürfen. Begründet wurde die ablehnende Haltung damit, dass sich ein Mobilheim in seiner Eigenart nach den Vorgaben des Baugesetzbuches nicht in die Umgebung einfüge.

2. Bürgermeister Horst Binner gab bekannt, dass die Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und Wlan für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser nun auch auf Rathäuser ausgeweitet wurde. Nach der Richtlinie können für Anbindungen an das Internet mit gigabitfähigen, durchgängigen Glasfaserleitungen in der Regel bis zu 50000 Euro mit einem Fördersatz von 90 Prozent gefördert werden. Nach Rücksprache mit der Regierung der Oberpfalz sei eine Förderung für das Steinberger Rathaus in Aussicht gestellt worden, da hier Gemeinderatssitzungen und Bürgermeistersprechstunden abgehalten werden. Um in den Genuss zu Zuschusses zu kommen, müsse nun ein Förderverfahren über die Regierung eingeleitet werden, sagte Binner. Der Gemeinderat stimmte zu.

Diskussion um Eltern-Taxis zum Kindergarten

CSU-Sprecher Bernd Hasselfeldt monierte, dass nach Eröffnung des neuen Kindergartens viele Eltern ihre Kinder nun an der Nittenauer Straße aus dem Auto steigen lassen und sie damit der Gefahr durch den Gegenverkehr aussetzen. Hinter dem Kindergarten gebe es Parkplätze, auf denen ein sicheres Aussteigen möglich wäre. Hasselfeldt regte an, mit der Kindergartenleitung zu reden, die dann die Eltern entsprechend informieren soll. Binner zeigte sich nicht davon überzeugt, dass ein Appell an die Eltern ausreiche, bei der nächsten Verkehrsschau werde man sich der Sache annehmen.

Erika Oberndorfer wollte wissen, warum der Bürgerhaushalt nicht umgesetzt wurde; man müsse die Bürger nach ihren Wünschen fragen. Josef Weinfurtner beantragte, wegen der geplanten Kreisverkehrsplanung in Oder mit dem Staatlichen Bauamt wegen der Weiterführung des Radwegs von Schwandorf nach Oder zu reden. Josef Haller hat beobachtet, dass Radfahrer den neuen Übergang an der Industriestraße zu schnell überqueren.

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