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Steinbergs Museum ist jetzt online

Das Braunkohle- und Heimatmuseum hat seine Website veröffentlicht. Auch Experten aus München waren an dem Projekt beteiligt.

Jakob Scharf (l.), 1. Vorstand des Museums, stellte zusammen mit Museumsleiter Christian Scharf (r.) die neue Homepage vor.
Jakob Scharf (l.), 1. Vorstand des Museums, stellte zusammen mit Museumsleiter Christian Scharf (r.) die neue Homepage vor. Foto: ssr

Steinberg.SteinbergAuch in Corona-Zeiten bleibt der Heimatkundliche Arbeitskreis aktiv und hat eine neue Homepage erstellt. Unter www.braunkohlemuseum-steinberg.de kann man sich über alles Wissenswerte um das Braunkohle- und Heimatmuseum informieren. Zusammen mit Sybille Greisinger und Holger Möller von der Landesstelle für nicht-staatliche Museen in München hat Museumsleiter Christian Scharf die Struktur der neuen Homepage entwickelt.

Danach wurden die Artikel und Fotos – viele vom 1. Vorsitzenden Jakob Scharf geschrieben – in die neue digitale Visitenkarte des Museums eingepflegt. So erfährt der Besucher virtuell Spannendes zu den einzelnen Räumen im Museum – über die Entwicklung des Braunkohleabbaus und die Firmengeschichte der BBI bis hin zur Rekultivierung. Daneben kommt auch die Heimatgeschichte von der Hofmark mit dem Adelsgeschlecht der Reisacher, die das Museumsgebäude vor rund 250 Jahren errichteten, bis zur Tourismusgemeinde nicht zu kurz. In einem eigenen Sakralraum mit der Kirchengeschichte wird auch die ehemalige Gemeinde Oder – mit dem restaurierten Altar der im See „verschwundenen“ Kapelle – wieder lebendig. Im Dachgeschoss mit alten Steinberger Berufen steht der Granitabbau im Mittelpunkt, in dem im vorigen Jahrhundert bis zu 100 Steinhauer beschäftigt waren. Das jetzige Freizeitzentrum mit dem „Wasserloch“ ist ein Relikt aus dieser Zeit.

Heimatkundlicher Arbeitskreis

  • Info:

    Der Verein wurde am 4. März 1987 auf Anregung von Bürgermeister Jakob Scharf im „Gasthaus Gräf“ gegründet.

  • Aufgabe:

    Der Arbeitskreis soll das ihm anvertraute Erbe bewahren, ergänzen, erschließen, dokumentieren und vermitteln. Ziel ist, die Sammlungen soweit wie möglich öffentlich zugänglich zu machen. Der Verein betreibt das Museum ausschließlich ehrenamtlich.

Interessierte können sich vor ihrem Besuch über die während der Coronakrise eingeschränkten Öffnungszeiten und geänderten Eintrittspreise informieren. Auch das Projekt „Museum 2025“ wird vorgestellt. Dabei geht es vor allem um die Entwicklung eines modernen Museumskonzeptes mit verschiedenen Erzählsträngen sowie die zeitaufwendige Inventarisierung, um die ausgestellten Exponate erfassen und für weitere Ausstellungen besser koordinieren zu können. (ssr)

Kultur

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