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Adventsstimmung

Sternenzauber voller Musik

In der Spitalkirche erklangen die schönsten Weihnachtslieder aus aller Welt.
Von Ingrid Hirsch

Anne Görner  Foto: Ingrid Hirsch
Anne Görner Foto: Ingrid Hirsch

Schwandorf.Sterne verbreiten einen Zauber. Sie schmücken den Himmel, zieren den Christbaum oder zeugen von besonderer Kochkunst. Die Künstlerinnen, die am Samstag die Konzertreihe „Kultur in der Spitalkirche“ fortsetzten, verbinden die Sterne mit Weihnachtsliedern aus aller Welt.

Marie Giroux (Mezzosopran und Querflöte), Anne Görner (Sopran) und Jenny Schäuffelen (Gesang und Klavier) bereiteten den Besuchern in der ausverkauften Spitalkirche heiter-besinnliche Sternstunden. Sie erzählten Geschichten über Bräuche und Traditionen aus aller Welt, schmückten dazu den Weihnachtsbaum mit Symbolen und starteten die musikalische Reise um die Welt mit dem englischen Klassiker „We wish you a merry christmas“.

Marie Giroux lud die Gäste zur „gemeinsamen Feier“ ein. Sie hat familiäre Wurzeln in Italien, wo an Weihnachten weniger die Häuser, dafür umso mehr die Straßen und Plätze geschmückt werden. „Eine Krippe im Haus darf aber nicht fehlen“, erzählte sie. Gemeinsam mit Anne Görner stimmte Marie Giroux das bekannte italienische Weihnachtslied „Tu scendi dalle Stelle“ an.

Nächste Konzerte

  • Fünftes Angebot:

    Am 5. Januar geht die Konzertreihe „Kultur in der Spitalkirche“ weiter mit den beiden Neujahrskonzerten von Christian Seibert am Klavier unter dem Titel „Poesie und Virtuosität“. Die beiden Konzerte um 11 und 17 Uhr sind eine Hommage an den Komponisten Franz Liszt.

  • Sechstes Angebot:

    Mit dem Konzert von Mulo Francel (Saxophon) und Chris Gall (Klavier) geht die Reihe am 23. Januar um 20 Uhr zu Ende.

Die Künstlerinnen erzählten vom Ursprung des Zimtsterns, den sich früher nur die Reichen und Adeligen leisten konnten, und hatten sich vorgenommen, den Besuchern den Abend mit schönen Melodien zu versüßen – zum Beispiel mit dem zauberhaften Wiegenlied „Abends will ich schlafen gehen“ aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“, oder mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen, dem am meisten gecoverten Lied der Welt.

Mit der Geschichte von der „Bûche de Noel“, einer mit Buttercreme gefüllten Biskuitrollade, die die Franzosen wie einen Baumstamm dekorieren, leiteten die Musikerinnen über zur Sonate Nummer 3 von Georg Friedrich Händel. Marie Giroux spielte die Querflöte, Jenny Schäuffelen begleitete sie am Klavier.

Der Titelsong aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ erinnerte an Schlittenglöckchen, die durch den verschneiten Wald klingen. Mit „Oh Tannenbaum“ folgte der nächste Klassiker, der die Zuhörer zum Mitsingen ermunterte. Zum Mitmachen forderten die gertenschlanken Damen auch bei den Fitnessübungen auf, die die überschüssigen Pfunde nach den Feiertagen wieder purzeln lassen sollen.

Musikalisch ging es weiter mit dem „Gloria in excelsis Deo“ aus „Angels we have heard on high“, einem traditionellen französischen Weihnachtslied mit englischem Text. „Gold von den Sternen“ stammt aus dem Musical „Mozart“. Zum Finale war das Publikum noch einmal zum Mitsingen aufgerufen. Ein kräftiges „Oh du Fröhliche“ klang durch die Spitalkirche.

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