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Straßenbau

Straßen-Risse werden aufwendig saniert

Die Stadtwerke Burglengenfeld bringen zahlreiche Straßen in Kernstadt und Umland für 20 000 Euro wieder auf Vordermann.

In Mühlberg beobachteten Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth und Bauhofleiter Jürgen Stegerer die Risse-Sanierung im HPS-Verfahren. Foto: Hitzek
In Mühlberg beobachteten Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth und Bauhofleiter Jürgen Stegerer die Risse-Sanierung im HPS-Verfahren. Foto: Hitzek

Burglengenfeld.Die Stadtwerke lassen auf 25 Straßen in der Kernstadt und im Umland Risse sanieren, die es zusammen auf eine Länge von rund 30 Kilometern bringen. In der Stadt sind es 19 Kilometer, im Umland elf Kilometer. Die Prioritäten-Liste hatte Bauhofleiter Jürgen Stegerer erstellt.

Risse auf den Straßen entstehen nach einer Mitteilung der Stadt Burglengenfeld durch Witterungseinflüsse wie Hitze, Wasser und Frost, durch Setzungen im Unterbau der Straße oder Materialermüdung. „Bevor der Winter kommt, lassen wir Risse und Fugen rechtzeitig sanieren. So verhindern wir, dass Wasser eindringt. Wenn es gefriert, wird der Straßenbelag regelrecht gesprengt. Das kann an den jetzt bearbeiteten Straßen nicht mehr passieren“, sagt Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth.

Die beauftragte Firma ABS Meiller GmbH aus Wernberg-Köblitz setzt dabei das sogenannte HPS-Verfahren ein. HPS steht für „Heiß-Pressluft-System“. Komprimierte Pressluft wird dabei auf rund 400 Grad Celsius erhitzt und unter dem hohen Druck über eine von Hand geführte Lanze konzentriert auf die Fuge gerichtet. Bauhofleiter Jürgen Stegerer erklärt: „Durch den hohen Druck und die enorme Hitze werden die Risse von Schmutz gesäubert. Gleichzeitig wird die geöffnete Fuge getrocknet, die angeschmolzenen Fugenflanken gewähren eine optimale Haftung der Vergussmasse.“

Rund 20 000 Euro wurden für die Straßensanierung investiert.

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