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Straßenplanung sorgt für Kritik

Die Krankenhausstraße in Neunburg soll ausgebaut werden. Der Stadtrat ist mit dem jetzigen Konzept aber nicht einverstanden.
Von Karl-Heinz Probst

Die Gehwege in der Krankenhausstraße sind zu eng.
Die Gehwege in der Krankenhausstraße sind zu eng. Foto: Karl-Heinz Probst

Neunburg.Die Krankenhausstraße ist sichtlich in die Jahre gekommen. Zudem müssen die maroden Kanal- und Wasserleitungen erneuert werden. Die Parkplatzprobleme im Bereich ehemaliges Krankenhaus und Finanzamt sind zu lösen. Die Gehsteige sind zu schmal angelegt. Die Stadt hat deshalb in ihrem Straßenbauprogramm die Sanierung und den Ausbau der Krankenhausstraße in naher Zukunft eingeplant. Das Ingenieurbüro Weiß hat eine Vorplanung erarbeitet, welche Martin Dunst am Donnerstag im Stadtrat vorgestellt hat.

Schon bei der angedachten Reduzierung der Stellplätze von derzeit 57 auf 48 stieß der Planer auf den Widerstand der Ratsmitglieder. 2. Bürgermeisterin Margit Reichl (CSU) monierte, dass die ausgewiesenen Parkplätze nicht markiert werden sollen. Dr. Christoph von Wenz (CSU) konnte nicht verstehen, dass der Bereich zwischen Bahnhofstraße und Kolpingsstraße als Wohnstraße qualifiziert wurde. Von den fünf Häusern seien nur zwei Wohnhäuser.

Krankenhausstraße

  • Fahrbahn:

    bestandsnaher Ausbau auf einer Breite von 4,75 bis 5,15 Meter

  • Ausbaulänge:

    240 Meter plus 80 Meter der Kolpingstraße

  • Kostenschätzung:

    830 000 Euro

  • Bauausführung:

    geplant im Frühjahr 2021

Das leerstehende ehemalige Fernmeldeamt als identitätsstiftend zu bezeichnen, nicht jedoch das benachbarte frühere Postamt aus dem Jahre 1935, sei für ihn auch nicht nachvollziehbar. Die Frage von Dr. von Wenz, ob vor der Planung mit den Anwohnern gesprochen worden sei, musste Dunst verneinen. Da hätten sie aber erfahren, was geht und was nicht, so Dr. von Wenz. Nach längerer Diskussion stellte Harald Klatzka (CSU) den Antrag, das Thema Krankenhausstraße von der Tagesordnung abzusetzen. Es gebe zu viele offenen Fragen und Ungereimtheiten. Einstimmig billigte der Stadtrat den Antrag. Die Planung soll überarbeitet werden.

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