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Andacht

Symbol des WAA-Widerstandes

Mit einer Jubiläumandacht am Franziskus-Marterl gedachten rund 100 frühere Weggefährten ihrem langen Kampf gegen die Wiederaufbereitungsanlage.

Die Bläsergruppe „i-Tüpfelchen“ aus Schwarzenfeld umrahmte die Feier musikalisch. Foto: sxu

Wackersdorf. Gedenken an den langen Kampf: Rund 100 frühere WAA-Gegner haben am Tag der Deutschen Einheit das 30-jährige Bestehen des Franziskus-Marterls mit einer Jubiläumsandacht gefeiert – unter ihnen auch Altlandrat Hans Schuierer. Die Andacht gestalteten die Geistlichen Richard Salzl, Joachim Kendzia und Andreas Schlagenhaufer, die Bläsergruppe „i-Tüpfelchen“ aus Schwarzenfeld umrahmte die Feier musikalisch.

Der Posaunenchor sang zum Auftakt das Lied „Sonne der Gerechtigkeit - gehe auf zu unserer Zeit“. Pfarrer Salzl erinnerte zudem an die Entstehung des Marterls. 1983 wollten einige junge WAA-Gegner eine Kapelle bauen, was allerdings scheiterte. Man habe sich dann auf den Bau eines einen Quadratmeter großen Marterls geeinigt, da dies genehmigungsfrei war. Der verstorbene Landwirt Michl Meier hat das Grundstück zur Verfügung gestellt, das vom Bund Naturschutz angekauft wurde. Die Grundsteinlegung und die Segnung erfolgten 1984.

Das Franziskus-Marterl ist bis zum heutigen Tag ein Symbol des Widerstandes gegen die WAA und des Glaubens an einen guten Gott, der den Gegner immer wieder geholfen habe, führte Pfarrer Salzl aus. Mit Musikstücken ging die Andacht zu Ende. Wolfgang Nowak zeigte bei der Kaffeerunde in Schwandorf Dias zur Geschichte. (sxu)

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