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Texte und Melodien, die berühren

Zum Welthospiztag lud der Hospizverein im Jubiläumsjahr zu einer Lesung ein.

Die Mitwirkenden (von links): Dr. Anja Koller (Klavier), Eva-Maria Weiß (Querflöte), Elke Karl (Texte) und Veronika Miller-Wabra (Harfe)  Foto: Sybille Huber
Die Mitwirkenden (von links): Dr. Anja Koller (Klavier), Eva-Maria Weiß (Querflöte), Elke Karl (Texte) und Veronika Miller-Wabra (Harfe) Foto: Sybille Huber

Schwandorf.Da der Verein in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiert, fand schon im Juli ein Tag der offenen Tür statt, an dem die interessierte Bevölkerung die Räume besichtigen, Informationen über den Verein und das Ehrenamt Hospizbegleitung erfahren konnte. Anfang August gab es im Foyer der Sparkasse Schwandorf die Wander-Ausstellung „Gemeinsam gehen“ des Bayer. Staatsministeriums für Gesundheit, die in acht Themenbereichen über die Hospizbewegung und Sterbebegleitung informierte. Laut Pressemitteilung des Hospizvereins konnte man an sogenannten Hörstationen von Betroffenen, Angehörigen und Hospizbegleitern Aussagen im Originalton wahrnehmen, wie sie ihre Erfahrungen und Eindrücke schildern.

Den Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe stellte anlässlich des Welthospiztags eine musikalische Lesung in der Spitalkirche dar. Sie trug den Titel „Diversité unique“ oder „Jeder lebt (s)ein Unikat“ und bot einen Wechsel von Gedichten, Gedanken und Musik, um sowohl anderen, als auch sich selbst näher zu kommen.

Eine einmalige Konstellation, die für Gänsehautfeeling und Dankbarkeit sorgte. Hierbei wurde deutlich der Kern der Vereinsarbeit widergespiegelt, in dem es vorrangig um das „Füreinander da sein“, „den Sinn in einer Gemeinschaft finden“ und „Trost spenden“ geht. Die Musikerinnen Dr. Anja Koller am Klavier, Veronika Miller-Wabra, Harfe, und Eva-Maria Weiß, Querflöte, sowie die Texte, verfasst und gelesen von Elke Karl, Hospizbegleiterin, verzauberten und berührten die Anwesenden mit emotionsgeladenen und perfekt aufeinander abgestimmten Stücken aus Vergangenheit und Gegenwart, wie Bachs Sonate in C-Dur oder Yirumas „Kiss the Rain“.

Dazwischen wurden Gedichte und Gedanken vorgetragen, die sich u. a. mit Erinnerung, Liebe und Abschied befassten und zugleich den einen oder anderen Impuls an die Zuhörerschaft sendeten. Koordinatorin Michaela Koller und Vorstandsmitglied Lieselotte Käss bedankten sich im Anschluss bei den Solisten und Zuhörern für diesen unvergesslichen Abend.

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