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Politik

Thomas Gesches Vision der Zukunft

Beim Jahresrückblick arbeitete sich die Burglengenfelder CSU an SPD und BWG ab. Der Bürgermeister stellte seine Pläne vor.
Von Josef Schaller

Der CSU-Ortsvorsitzende und Bürgermeister Thomas Gesche will die Stadt zukunftsfähig gestalten.  Foto: Josef Schaller
Der CSU-Ortsvorsitzende und Bürgermeister Thomas Gesche will die Stadt zukunftsfähig gestalten. Foto: Josef Schaller

Burglengenfeld.Das neue, topmoderne Sportareal mit sechs Tennisplätzen und einer BMX-Strecke, das dem TV Burglengenfeld als neue und attraktive Heimat dient, bleibt bei der Fahrt auf der Umgehungsstraße links liegen. Kurz danach geht es vorbei an einem modernen Sport- und Wellnesshotel. Es folgt eine attraktive Wohnbebauung mit Mehrgenerationen- und Sozialwohnungen. Dann führt die Fahrt über den inzwischen neu fertiggestellten Abschnitt der Umgehungsstraße durch die sogenannte „neue Mitte“, vorbei am gemeinsamen Rathaus im Städtedreieck, einem hochmodernen Dienstleistungszentrum und einer gemeinsamen Veranstaltungshalle, um dann kurz vor dem Läpplegelände das wasserstoffgetriebene Auto auf dem Parkplatz des gemeinsamen Recylinghofs abzustellen.

Es wird wohl noch ein langer Weg sein, bis die Vision von seinem Burglengenfeld der Zukunft Realität wird. Zumindest aber will der CSU-Ortsvorsitzende und Bürgermeister Thomas Gesche mit den Schwerpunktthemen Infrastruktur, Bildung und Haushaltskonsolidierung die Voraussetzungen für eine Stadt mit Zukunft schaffen und ihre Attraktivität weiter steigern.

Bürgermeister hat 2019 viel vor

Den Vorwurf der SPD, dass nichts passiere und er die Stadt nicht voranbringe, wollte er beim Jahresrückblick der CSU nicht so stehen lassen: „Wer so etwas behauptet, der lügt entweder ganz bewusst oder befindet sich im Wahlkampfmodus.“ Gesche zählte gleich eine ganze Reihe von Vorhaben auf, die in diesem Jahr umgesetzt werden sollen: die Erschließung der Baugebiete Hussitenweg und Augustenhof Südhang VI, die Erschließung des NAC IV, die Kinderkrippen im BRK-Seniorenheim und im Naabtalpark, zahlreiche Straßensanierungsmaßnahmen, der Breitbandausbau nach dem Bundesförderprogramm ... Die CSU lamentiere nicht, sondern mache souveräne, nachhaltige Sachpolitik für die Stadt und ihre Bürger. Trotz vieler Zukunftsinvestitionen in den vergangenen Jahren habe die Gesamtverschuldung um rund acht Millionen Euro reduziert werden können.

Lokalpolitik

Daumen hoch für den Zweckverband

Die Räte aus dem Städtedreieck stimmten am Montag für diese Organisationsform, um Geld für die Umfahrung zu sichern.

Von Querelen, die ihm und seiner Fraktion vorgeworfen werden, wollte Gesche nichts wissen und wiederholte seine Aussage aus dem MZ-Interview vom 5. Januar. „Zwischen uns passt kein Blatt Papier“ antwortete er den Kritikern von SPD und BWG, die mit einer derartigen Unterstellung versuchten, Stimmung gegen ihn und seine Partei zu machen.

Vorhaben und Pläne

  • Bauhof:

    Thomas Gesche beabsichtigt, den Bauhof wieder zur Stadt zurückzuführen, da dieser nur städtische Pflichtaufgaben wahrnehme, wie er bei der Veranstaltung andeutete.

  • Pfarrheim:

    Gesche geht davon aus, dass dort auch langfristig ein Veranstaltungszentrum stehen werde, aber nicht betrieben von der Stadt. Der Kindergarten soll weiter von St. Vitus geführt werden.

Auch wenn es beim Thema Erweiterung der Grundschule zwischen ihm und der Fraktion konträre Meinungen gebe, zeige gerade dies, dass es der CSU um die besten Lösungen für Burglengenfeld gehe, die nur in einem sachlichen politischen Diskurs herausgearbeitet werden könnten, während gerade die Mitglieder der SPD-Fraktion offensichtlich keine eigene Meinung hätten oder sich nicht trauten, diese zu vertreten. Wer von Querelen spreche, habe die demokratischen Prozesse nicht verstanden. Die Bürgerinnen und Bürger wünschten sich Volksvertreter, die sich alle Argumente genau ansähen, nach bestem Wissen und Gewissen abwägten und schließlich zu einer Entscheidung kämen, die die beste für die Stadt und seine Menschen sei. Bei der CSU agiere niemand als „Stimmvieh der Partei“. Hier sei es ausdrücklich erwünscht, eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu vertreten.

SPD sei ein „trauriger Haufen“

Obwohl die SPD und die BWG nie müde würden, sich selbst als Macher und treibende Kraft in Burglengenfeld dazustellen, „können wir selbstsicher sagen, dass wir, die CSU und unser Bürgermeister, maßgeblich für die Politik der letzten fünf Jahre verantwortlich sind“, sagte der stellvertretende Fraktionssprecher Thomas Hofmann, der den erkrankten Michael Schaller vertrat. Nicht zuletzt sei es der CSU und ihrem „mutigen Bürgermeister“ zu verdanken, „dass wir unser Ganzjahresbad im Rahmen von Gewährleistungsansprüchen zum Nulltarif generalsaniert bekommen haben“.

Die SPD nannte Hofmann einen „traurigen Haufen“, der von einem krachend gescheiterten Landtagskandidaten eine Meinung aufgedrückt bekomme.

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