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Tipps für Junge und Senioren

Die Kreisverkehrswacht Schwandorf beteiligt sich an einer Aktionswoche in der Berufsschule. Der Vorsitzende zeichnete langjährge Mitglieder aus.

Verkehrswacht-Vorsitzender Norbert Rötzer und Beisitzerin Marita Burger ehrten Heribert Faltermeier (Bildmitte) für 35-jährige Mitgliedschaft im Verein. Foto: Fleißner

Schwandorf.Der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Norbert Rötzer, erinnerte bei der Jahresversammlung an Aktionen und Aktivitäten, mit denen die Verkehrssicherheit gefördert worden ist. Die Palette reichte vom Verkehrssicherheitstraining „Könner durch Erfahrung“ über eine weit gefächerte Vortragskette bis hin zur Veranstaltungsreihe „Sicher unterwegs“. Stark engagiert hat sich die Verkehrswacht auch für die Verbesserung der Kindersicherheit auf dem Weg von und zur Schule oder zum Kindergarten. Einbezogen waren schließlich auch diverse Aktionen für Radfahrer inklusive Ausrüstungsgegenständen und passender Kleidung.

Die Kreisverkehrswacht wird auf diesem erfolgreichen Pfad weiterarbeiten. So soll das Programm „Könner durch Erfahrung“ im neuen Verbandsjahr sogar noch intensiviert werden, kündigte der Vorsitzende an. An einer Aktionswoche an der Berufsschule, die vom 24. bis 28. März stattfindet, wird sich die Verkehrswacht, ähnlich wie bisher schon an Gymnasium und Realschule, mit einschlägigen Vorträgen und Aktionen beteiligen. Zur Bewältigung der Mehrarbeit wurden Marita Burger und Holger Roidl zusätzlich in die Vorstandschaft aufgenommen. Für 35-jährige Treue zur Verkehrswacht wurden Heribert Faltermeier und Martin Summer ausgezeichnet.

In seinem Vortrag „Verkehrsunfälle und Senioren“ erläuterte der Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Schwandorf, PHK Jürgen Wagner, die Problematik der immer älter werdenden Verkehrsteilnehmer. Senioren seien in der Regel länger leistungsfähig und aktiver sind als vor Jahrzehnten. Unbestritten bleibe aber auch, dass das schleichende Nachlassen der Leistungsfähigkeit durch die höhere Lebenserfahrung nur begrenzt ausgleichbar sei. Hauptunfallursachen bei Senioren waren laut Wagner 2013 die Vorfahrtverletzungen (31 Prozent) sowie die Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren (zu 23 Prozent). Eine große Rolle dabei spielten die Beeinträchtigungen der Verkehrssicherheit der Senioren durch altersbedingte Veränderungen. Hier gebe es eine riesige Bandbreite. Sie reiche von körperlichen Faktoren über psychologische und soziologische Ursachen.

Eine große Rolle spielen Medikamente im Straßenverkehr. Vorsicht geboten sei bei morphinhaltigen Schmerzmitteln, Psychopharmaka, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Mittel gegen Allergien und Diabetes, gegen Bluthochdruck und Erkältungskrankheiten. Absolutes Tabu sei Alkohol. Für Senioren gelte die Null-Promille-Grenze.

Ein Vier-Punkte-Programm gab der Verkehrsexperte allen Senioren noch mit auf den Weg, nämlich: Immer volle Konzentration, auf andere Verkehrsteilnehmer achten, sich auch mal helfen lassen und im Straßenverkehr „Vorbild“ zu sein. (sfl)

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