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Tischtennis ist Sport für Jung und Alt

Der TTC Neunburg feierte sein 50-jähriges Bestehen. Die Sportverbände ehrten die Stützen und langjährigen aktiven Spieler.
Von Helga Probst

Martin Birner, Franz Pfeffer, Heinrich Schnorrer, Michael Günther (von links) und Vorsitzender Roman Sorgenfrei(rechts) mit den Geehrten Foto: Helga Probst
Martin Birner, Franz Pfeffer, Heinrich Schnorrer, Michael Günther (von links) und Vorsitzender Roman Sorgenfrei(rechts) mit den Geehrten Foto: Helga Probst

Neunburg.Die schnelllebige Zeit konnte dem Tischtennisclub (TTC) nichts anhaben. In 50 Jahren kam er mit nur zwei Vorsitzenden aus und noch immer sind die Gründungsmitglieder aktiv vertreten. Das Jubiläum feierten die Tischtennisbegeisterten am Samstag im Gasthaus Sporrer mit den tschechischen Freunden aus Stod. Es war geprägt von ehrenamtlichem Engagement und Kameradschaft. Die Sportverbände ehrten die Stützen und langjährigen aktiven Spieler des Clubs.

Am 25. April 1968 trafen sich nicht wenige gleichgesinnte Tischtennisfreunde im Bahnhofshotel in Neunburg und gründeten den Tischtennis Club 1968 Neunburg vorm Wald. Der Fabrikant Eduard Hartinger stiftete die erste Tischtennisplatte. Neben den Aktivitäten im Spiel- und Trainingsbetrieb widmete man sich von Anfang an einer intensiven Jugendarbeit. Der Gründungsvorsitzende war Karl-Heinz Heisig, und auf ihn folgte Roman Sorgenfrei, der die Jubiläumsfeier leitete. Unter den Gästen war auch Robert Regner, der als Gründervater des Tischtennisclubs bezeichnet wird und in der ersten Vorstandschaft das Amt des Technischen Leiters bekleidete. Mit fast 90 Jahren nimmt er noch immer regen Anteil am Vereinsgeschehen.

„Tischtennis ist ein Sport für Jung und Alt, und viele unserer anwesenden Senioren haben uns das jahrelang gezeigt und bewiesen“, beschrieb Sorgenfrei das Leben im Verein. Aktuell spielt der TTC in dieser Saison mit drei Herrenmannschaften aktiv im organisierten Spielbetrieb. Eine Jugendmannschaft ist zur Zeit im Verband nicht vertreten. Dennoch bleibe der Schwerpunkt die Förderung des Nachwuchses, versicherte der Vorsitzende und nannte als Highlight die Einladung von Christian Regner 1979 zu den Bayerischen Meisterschaften der Jugendbesten nach Landsberg am Lech. „Tischtennis hält nicht nur fit und beweglich, es macht auch Spaß“, sagte Sorgenfrei mit dem Wunsch, dass sich das noch viele Jahre im Verein mit Freude und Erfolg umsetzen lasse. Besonders dankte er herausragenden Aktivisten und Sponsoren bei der erfolgreichen Führung des TTC, wie Franz Binder, Edgar Schmiedel, Wolfgang Haimerl, Tobias Beer, Simon Meindl, Franz Tennert, Georg Raab und Christian Schindler.

1990 fand das erste Freundschaftsspiel mit Slavoj T. J. Stod statt. Die Freundschaft wuchs und hält nun bereits fast 30 Jahre. Ebenfalls eine Beständigkeit im schnellen Verlauf der Zeit. Am Nachmittag trafen sich die beiden Vereine wieder zuerst an den Platten, und die Gäste bedankten sich am Abend bei der Feier, dass sie das Turnier wieder einmal gewonnen haben. Der Partnerverein nahm mit den beiden Bürgermeistern von Stod teil.

Diese wurden von Bürgermeister Martin Birner willkommen geheißen, der zu 50 Jahren TTC gratulierte. „Der Tischtennisclub ist Heimat für Jung und Alt“, dankte er den Pionieren, die den Verein gegründet haben und ihn noch immer prägen. „Ihr seid ein kleiner, aber feiner Verein und habt fast so viele Jugendliche wie Erwachsene“, lobte Michael Günther vom Bayerischen Landessportverband, Kreis Schwandorf. Die Ehrungen für den Landkreissportverband brachte Geschäftsführer Franz Pfeffer mit. Er überreichte das Vereinsehrenzeichen in Gold an Edgar Schmiedel, Franz Binder und Kurt Schindler. TT-Kreisvorsitzender Heinrich Schnorrer würdigte die große Kameradschaft und den Zusammenhalt in Neunburg. (ghp)

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