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Tradition

Trachtenmode ergänzte die Gockerl-Kirwa

Bei der beliebten Gockerl-Kirwa des Nittenauer Kleintierzuchtvereins wurde auch Tracht präsentiert. Das kam bestens an.

Organisationsleiterin Petra Brunner und KZV-Vorsitzender Karl Wolfgang Brunner freuten sich über den großen Zuspruch bei der 35. Gockerl-Kirwa des Vereins. Auch modisch war bei der Veranstaltung einiges geboten. Foto: Horst Chmelizek
Organisationsleiterin Petra Brunner und KZV-Vorsitzender Karl Wolfgang Brunner freuten sich über den großen Zuspruch bei der 35. Gockerl-Kirwa des Vereins. Auch modisch war bei der Veranstaltung einiges geboten. Foto: Horst Chmelizek

Nittenau.Ein voller Erfolg wurde die auf der Festwiese bei der Kleintierhalle eröffnete 35. Gockerl-Kirwa des KZV. Nittenaus zweiter Bürgermeister Albert Meierhofer betonte, dass es sich um eine Traditionsveranstaltung handle, die man in Nittenau nicht missen möchte. Mit KZV-Vorsitzenden Karl Wolfgang Brunner überreichte er einen Blumenstrauß des KZV an Petra Brunner, die Organisationsleiterin der Veranstaltung.

Der Wettergott meinte es gut und so kamen bei Kaiserwetter die Besucher in Scharen. Die ehrenamtlichen Helfer des KZV legten sich ins Zeug und erfreuten die Besucher. „Einen solchen Ansturm wie heuer haben wir noch nie erlebt“ betonte Grillmeister Karl Heimgärtner, der wie alle anderen ehrenamtlichen Helfer des KZV alle Hände voll zu tun hatte. Die Gäste dankten mit Lobesworten über die schmackhaften Grillspezialitäten und die hausgemachten Kuchen. Das süffige Festbier vom Brauhaus Nittenau wurde in vollen Zügen genossen, so dass Braumeister Sebastian Jakob für Nachschub sorgen musste. Die Albatros heizten mit breitem Liederrepertoire die Stimmung der Besucher an.

Lesen Sie mehr: Seit 1980 ist Wolfgang Brunner Vorsitzender des KZV Nittenau und nun auch der „Regensburger Tümmler“.

Höhepunkt des Nachmittags war die Trachtenmodenschau. Nicht weniger als 25 Models hatte Organisationsleiterin Petra Brunner aus den Reihen des KZV begeistern können und das passende Outfit in vielen Freizeitstunden mit den Akteuren zusammengestellt. Von der Lederhose bis zum Dirndl, vom Trachtenmieder bis hin zum Trachtenkostüm wurden von alt und jung gekonnt präsentiert. Dazu die passende Back Stage Musik und auf ging es auf den grünen Laufstegen.

Beliebte Tradition

  • Ursprünge:

    Wie Vorsitzender Karl Wolfgang Brunner auf Nachfrage erklärte, habe der KZV die erste Gockerl-Kirwa zusammen mit der Einweihung der Kleintierhalle in 1984 gehalten und seitdem alljährlich fortgeführt.

  • Unterbrechung:

    Eine einmalige Ausnahme sei nur letztes Jahr gewesen. Hier habe man wegen des großen Gründungsfestes auf eine Durchführung verzichtet.

Heidi Fries, die auch bei der Musikzusammenstellung mitgewirkt hatte, moderierte die Trachtenmodenschau mit Kurzinfos über die vorgezeigten Kleidungsstücke und jeweils auf das Modell bezogen humorigen Kommentaren. Modell Monika Bräu war begeistert: „So etwas macht einfach Spaß und ist ja nicht alle Tage.“ Auch Jugendleiterin Steffi Fries freute sich über die Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen, die ja schließlich die Zukunft des Vereins seien.

Manchmal ist Traum und Wirklichkeit nah beieinander und so präsentierten die Verlobten Linda Heinrich und Christopher Wittmann eine Hochzeitstracht, die schon einen Vorgeschmack auf die im nächsten Jahr anstehende „echte Hochzeit“ bot. Petra Brunner und Heidi Fries zeigten sich hochzufrieden mit der Leistung ihrer Models und dem Interesse bei dieser nach 2007 und 2009 jetzt bereits dritten Modeschau des KZV im Rahmen der beliebten Gockerl Kirwa. Eine erneute Schau sei das erklärte Ziel.

Mehr zum Thema: Sein erstes eigenes Tier, so erinnert sich Karl-Wolfgang Brunner noch ganz genau, war Meerschweinchen Mausi. Bei aller Tierliebe dürften die Tiere aber nicht zu sehr vermenschlicht werden, warnt er.

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