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Über 1000 Einsendungen für Burg-Wettbewerb

Wieder große Resonanz auf den Kunst-Wettbewerb von Irene Heuser. Vernissage ist am 29. Juli auf der Burg

Die Jury (v.l.) Dr. Norbert Buhl, Vivian Ellis, Irene Heuser und Dr. Christoph Lacher

burglengenfeld. Die Kunstakademie „Die Burg“ schrieb jetzt bereits zum 7.Mal einen internationalen Kunstpreiswettbewerb in den zwei anerkannten Kunstrichtungen „Art Brut“ im Kunstgeschehen von psychisch seelisch gehandicapten Künstlern sowie „Kunst von Jedermann-Künstlern“ wie Hobbykünstlern mit naiven Kunstwerken aus. Die Ausschreibung „Kunst auf Bayerns Burgen“ endete am 30. Juni 2011, bis dahin wurden über 1000 Bildwerke eingeschickt, in der Naabtalhalle des Sozialwerks Heuser ausgestellt und bewertet.

Die seit dem Jahr 1998 auf der Burg Lengenfeld eröffnete Akademie hat seit dieser Zeit viel Anerkennung erreicht. Die künstlerische Leiterin Irene Heuser hat bereits hohe Anerkennung für ihr Projekt erhalten, stand sie doch als persönliche Beraterin dem Sozialpsychiatrischen Zentrum der Kliniken des Bezirks Oberbayern für das Projekt „Oberbayerischer Kunstwettbewerb“, der erstmalig 2011 durchgeführt wurde, zur Verfügung.

„Es ist immer wieder beeindruckend durch die Vielfältigkeit, durch das breite Spektrum der künstlerischen Darstellungsformen wie mit Kreide, Tusche oder Malfarben die Bildwerke entstehen. Der Mensch bleibt so gesehen auch in der noch so abstrakten Kunst im Mittelpunkt der Arbeit“, sagte Irene Heuser bei ihrer Begrüßung an die Jurymitglieder. „Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen, die künstlerischen Arbeiten von Autodidakten – Naivmalern sowie die Outsider Art – die abseits des etablierten Kunstsystems entstehen, zu bewerten.“

Irene Heuser konnte wieder als Jury-Mitglied Vivian Ellis, geboren 1933 in New Orleans/Louisiana, Tochter eines Baptisten-Predigers, gewinnen, die 1961 nach Europa kam und jetzt in München lebt. Vivian Ellis ist eine Vertreterin der Naiven-Mal-Kunst.

Weitere Jury-Mitglieder waren Dr. Norbert Buhl (früher Gutachter am Landgericht in Amberg), Dr. Christoph Lacher, Neurologe und Psychiater aus Burglengenfeld und Irene Heuser. Zur Bewertung kamen Einsendungen aus der ganzen Bundesrepublik sowie aus Russland, Bulgarien, Ungarn, Italien, Rumänien, Kasachstan und Polen an. Die Jury benötigte einen ganzen Tag, um die Bildwerke zu betrachten und anschließend zu bewerten. Wiederum haben viele Sponsoren Geld- und Sachspenden zur Verfügung gestellt, um das Projekt von Irene Heuser zu unterstützen.

Präsentiert werden die prämierten Bildwerke in einer Vernissage am 29. Juli um 11 Uhr im historischen Ensemble der 1200-jährigen Kaiser- und Herzogsburg in Burglengenfeld unter dem Motto „Kunst auf Bayerns Burgen“.

Die Bildwerke werden an 500 Meter historischer Burgmauer sowie in den historischen Räumen der Krypta, im Zehrgaden, im Bergfried und im Pulverturm ausgestellt, auch der neue Palas bietet Platz, um ausgewählte Bildwerke zu betrachten. Als Attraktion wird die Pantomimengruppe der Burg eine Szene aus der reichhaltigen Geschichte der Kaiser- und Herzogsburg zur Aufführung bringen. Der Vernissage schließt sich eine Bilderausstellung vom 31. Juli bis 7. August an. Es wird täglich ab 14 Uhr eine Führung mit einer Kunsttherapeutin angeboten.

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