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Sitzung

„Ufertal“ mit höchster Priorität

Nach der Sommerpause hatte der Stadtrat Neunburg Beschlüsse zu fassen. Eine Straßensanierung und ein Baugebiet gehörten dazu.
Von Ralf Gohlke

Zahlreiche Wasserrohrbrüche in der Ortsstraße Ufertal hinterließen Spuren. Jetzt soll eine Sanierung erfolgen.  Foto: Ralf Gohlke
Zahlreiche Wasserrohrbrüche in der Ortsstraße Ufertal hinterließen Spuren. Jetzt soll eine Sanierung erfolgen. Foto: Ralf Gohlke

Neunburg.„Dringender Handlungsbedarf“ aufgrund zahlreicher Wasserrohrbrüche in jüngster Vergangenheit hatte der Stichstraße im „Ufertal“ einen Platz auf der Prioritätenliste der Stadt für den Straßenausbau verschafft. Ein Ausbau wurde daher für 2020 anvisiert. Um damit möglichst früh beginnen zu können, erhielt das Büro Weiß – Beraten & Planen, bereits den Auftrag für eine Entwurfsplanung, den Martin Dunst nun vorstellte.

Als Bauträger fungieren der Zweckverband Nord-Ost-Gruppe für die Wasserleitung, die Stadtwerke für die Abwasserleitungen und die Stadt für den Straßenausbau. Dunst nannte eine Länge von 250 Metern für die Wasserleitung und rund 200 Metern für den Kanal. In beiden Fällen würden auch die Hausanschlüsse erneuert.

Infrastruktur

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Die Stadt Neunburg hat das denkmalgeschützte Gebäude mit Millionenaufwand saniert. Das Nutzungskonzept muss man überdenken.

Derzeit betrage die Fahrbahnbreite zwischen 4,30 und 5,75 Meter, die auch so wieder hergestellt werden solle. Auf der, dem Gehweg gegenüberliegenden Seite, werde ein Graniteinzeiler als Abgrenzung zu den Privatgrundstücken eingebaut.

Infoversammlung ist geplant

Eine Änderung betreffe den Gehweg. Die bisherige Asphaltdecke werde, samt bestehendem Unterbau, ausgebaut und ein neuer, frostsicherer Aufbau hergestellt. Das abgestufte Hoch-/Tiefbord werde durch ein durchgehendes Granittiefbord ersetzt. Als Oberfläche sei ein sickerfähiges Pflaster mit einer Breite von 1,50 Metern auf die gesamte Länge vorgesehen. Gleich mitverlegt werde eine sogenannte Speed-Pipe zur Vorbereitung von Glasfaseranschlüssen. Die Gesamtkosten wurden auf rund eine Million Euro beziffert.

Ausbau Ufertal

  • Ausbaulänge:

    250 Meter Wasserleitung, 200 Meter Mischwasserkanal

  • Fahrbahnbreite:

    wie bisher, zwischen 4,30 Meter und 5,75 Meter

  • Gehweg:

    durchgehende Breite 1,50 Meter, künftig mit wasserdurchlässigem Pflaster, 20 mal 20 Zentimeter

  • Kosten:

    rund eine Million Euro

Bürgermeister Martin Birner ergänzte, dass für die Anwohner noch eine gesonderte Informationsversammlung geplant sei. Während der Bauphase sei vorgesehen, den Anliegern die Zufahrt über einen temporären Schotterweg zur Kröblitzer Straße zu ermöglichen. Der Stadtrat stimmte dem Vorhaben uneingeschränkt zu.

Das galt auch für die Aufstellung eines Bebauungsplans für ein neues Wohngebiet „Nördlich der Stephanstraße III“. Dort sollen, nach jetziger Planung 19 Bauparzellen entstehen. Bürgermeister Birner wies in seinen einführenden Worten darauf hin, dass die Stadt in den vergangenen Jahren verstärkt die „Innenverdichtung“ betrieben habe, derzeit aber nur noch fünf städtische Bauparzellen zur Verfügung stünden.

Neues Baugebiet

Für die Verkehrsanbindung hatte die Bauverwaltung das Büro Geoversum eingeschaltet. Dipl.-Geogr. Horst Pressler erläuterte die Ergebnisse einer Verkehrszählung in dem Bereich und kam zu dem Schluss, dass die Anbindung über das Baugebiet „Stephanstraße I + II“ sowie die Schwarzachtaler Straße und den Neflinger Weg tragbar wäre. Bedenken äußerte dagegen Stadtrat Dr. Richard Wagner als Anlieger. Mit dem Beschluss leitete der Stadtrat das Aufstellungsverfahren ein.

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