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Kommunalpolitik

„Unabhängige“ wollen verändern

Michael Oelkers wurde zum Vorsitzenden des neugegründeten Ortsverbandes gewählt.

Die Gründungsvorstandschaft der „Unabhängigen“ (von links nach rechts): Klaus Sigl, Erwin Dirscherl, Michael Oelkers, Konrad Dippel und Hans Leibl.

NEUNBURG.Am Donnerstag gründeten aktive Neunburger Bürger im ehemaligen Gasthof „Frankbräu“ den Ortsverband der „Unabhängigen“, informierte der neue Ortsverband in einer Pressemitteilung.

Die bundesweit agierende Partei bekenne sich zur rechtsstaatlichen Demokratie und verstehe sich als bürgernahe, engagierte und unabhängige Alternative zu den etablierten Parteien.

Die „Unabhängigen“, seit 2002 mit Sitz in Berlin, bieten sich laut eigener Aussage bei Wahlen als Alternative zu den verkrusteten Partei- und Politikstrukturen an.

Politisches Postengeschacher und „Erbhöfe“ lehnten die „Unabhängigen“ ab. Vielmehr stehe im Mittelpunkt ihrer Ziele die Verwirklichung sachbezogener Politik – frei von der Egozentrik und dem Egoismus politischer oder interessensvertretender Gruppierungen.

Die Bürger müssten die Möglichkeit und die Gelegenheit erhalten, wesentliche gesellschaftliche und politische Regelungen direkt zu beeinflussen um bei der Wahl ihrer Volksvertreter direkt – und damit unmittelbar – Einfluss zu nehmen. „Die Demokratie lebt von der Basis“ – so eine der Grundaussagen der Partei. Sie gliedert sich durch einen Bundesverband und seine Unterverbände. Die Gründung des Neunburger Ortsverbands der „Unabhängigen“ werde direkt durch das Präsidium vom Bundesverband unterstützt, so Oelkers

So übernahm der stellvertretende Bundesvorsitzende Konrad Dippel die Rolle des Wahlleiters zur Gründung der Ortsgruppe und des Vorstands.

„Wir treten an, um aktiv die politische Landschaft in Neunburg zu verändern“, sagte Michael Oelkers. Die Gründung des Ortsverbands sei der erste Schritt, das Bürgermeisteramt für den Ortsverband zu gewinnen. „Neunburg vorm Wald hat neben den bereits langjährig bekannten Personen bei der Besetzung dieser wichtigen Position unbedingt unbelastete und unabhängige Alternativen verdient. Der Bürgerschaft muss die Chance zu einem neuen Start in der Stadtführung gegeben werden“ – so der in unterschiedlichen Verwaltungsstrukturen erfahrene 52-jährige Bundesbeamte Michael Oelkers in seiner einleitenden Rede. Gleichwohl ist sich Oelkers bewusst, „dass es sicherlich noch ein langer Weg bis zum Ziel sei“.

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