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Fahrzeug

Unterwegs für die Verkehrssicherheit

Die Kreisverkehrswacht Schwandorf stellte einen neuen VW T-Roc im Wert von 30 000 Euro in den Dienst.
Von Dietmar Zwick

Verkehrserzieher PHM Holger Roidl (M.) und Vorsitzender Norbert Rötzer (r.) dankten den Spendern. Foto: Zwick
Verkehrserzieher PHM Holger Roidl (M.) und Vorsitzender Norbert Rötzer (r.) dankten den Spendern. Foto: Zwick

Schwandorf.Der alte Toyota Yaris war in die Jahre gekommen. Mit zwölf Jahren setzte er Rost an und beim Bremsen gab er besorgniserregende Geräusche von sich, wie Polizeihauptmeister und Verkehrserzieher bei der Kreisverkehrswacht, Holger Roidl, am Freitagnachmittag bei der Fahrzeugübergabe eines neuen VW T-Roc im Wert von 30 000 Euro am Verkehrserziehungsplatz in Dachelhofen sich vorsichtig ausdrückte. „Es war an der Zeit, dass ein Ersatzfahrzeug mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Schwandorf und den Gemeinden Wackersdorf und Steinberg am See angeschafft werden konnte“, wofür Roidl dem Landrat Thomas Ebeling, dem Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter und seinem Kollegen aus Steinberg am See, Harald Bemmerl, einen herzlichen Dank aussprach.

Dem Dank schloss sich der Vereinsvorsitzende der Verkehrswacht, Norbert Rötzer, an. Mit dem neuen Fahrzeug und seinen Aufklebern könne man mehr präsentieren. Dass die Neuanschaffung möglich war, ist auch den Gerichten und Staatsanwaltschaften geschuldet, sie steuerten ebenso Gelder bei, denn alleine hätte man dies nicht stemmen können, sagte Rötzer. Die Verkehrswacht-Mahntafeln, die an den vier Ortseingängen von Schwandorf stehen, sollen Zuwachs erhalten. So sollen weitere zusätzlich in Schwandorf an der Osttangente sowie in Wackersdorf und Steinberg am See aufgestellt werden. Aktuell laufen Aktionen wie „Zuerst Blinken, dann abbiegen“, was auch entsprechend in Zusammenarbeit mit den Gemeinden durchgeführt werden soll, wie Roidl informierte. Landrat Thomas Ebeling schätzt die Arbeit der Verkehrswacht, die ebenso unterstützenswert sei. Der Landkreis habe dies mit einem Zuschuss in Höhe von 8000 Euro auch finanziell untermauert. Ebenso beteiligte sich Wackersdorf mit einem vierstelligen Betrag und Steinberg tat dies im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten. Bemmerl dankte der Verkehrswacht vor allem für die Betreuung der Elternlotsen, was eine ganz wichtige Sache sei. Dies müsse nicht jede Ortschaft für sich selbst organisieren, sondern dies geschehe zentral von der Verkehrswacht aus, worin Bemmerl einen großen Vorteil sieht. Thomas Falter unterstrich für die Kommunen die Elternlotsenversammlungen, bei denen es unterschiedliche Themen gebe und man sich austauschen könne. Dabei werden auch in den Schulen die einzelnen Thematiken behandelt. Seit der Einführung der Elternlosen gab es keinen Unfall mehr, wie Falter besonders hervorhob, was die wichtigste Botschaft sei. Denn hierbei sorgen die Eltern für die Sicherheit der Kinder. Das System habe sich bewährt, in dem die Lotsen durch PHM Roidl ausgebildet werden, lobte Falter. Bemmerl betonte, dass Roidl einen guten Kontakt zwischen den Kommunen und den Elternlotsen herstellen kann.

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