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Valentinstag

Valentinstag: Autofahrer erhielten Rosen

Der Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung Oberpfalz verschenkte in Nittenau und Bruck Blumen an Richtigparker.

Der Brucker Bürgermeister Hans Frankl verteilte Rosen. Foto: Gemiende
Der Brucker Bürgermeister Hans Frankl verteilte Rosen. Foto: Gemiende

Nittenau.Es war eine gelungene Premiere: Anstatt Strafzettel an Falschparker auszustellen, wurden am Valentinstag Richtigparker in Nittenau und Bruck mit einer Rose belohnt. Verteilt wurden die netten Grüße von Verkehrsüberwacherin Helga Dendorfer vom Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZKVO). In Bruck begleitete sie Bürgermeister Hans Frankl bei der Aktion. Der Zweckverband will damit den Autofahrern eine kleine Freude bereiten und hofft gleichzeitig, dass das Lob auch Anreiz ist, in Zukunft weiter korrekt zu parken.

Stundenlang waren die Mitarbeiter vom Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz unterwegs und haben sich mit einer Rose und einer „Grünen Karte“ am Scheibenwischer bei all jenen bedankt, die sich immer oder fast immer vorschriftsmäßig und rücksichtsvoll verhalten. Diese Aktion, die vor einigen Jahren im Zweckverband Oberland ins Leben gerufen wurde und dort großen Anklang gefunden hatte, bescherte den Damen nicht nur Rosen, sondern folgte auch einem tieferen Sinn, wie der Amberger Geschäftsstellenleiter Maximilian Köckritz erklärt: „Bei aller Gaudi möchten wir mit dieser Aktion natürlich auch etwas vermitteln: Unser Verband kann seinen Zweck nur erfüllen, wenn die Menschen im Verkehr Rücksicht aufeinander nehmen.“

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Als kommunale Behörde arbeite der Zweckverband nicht gewinnorientiert und habe daher kein Interesse daran, möglichst viele Sanktionen auszusprechen und Strafzettel zu verteilen. Daher sei eine solche Aktion längst überfällig gewesen, „um Danke zu sagen und zu zeigen, dass wir uns für die Menschen bei uns engagieren und nicht gegen sie“. Eine Botschaft, die auch ganz im Sinne von Nittenaus Bürgermeister Karl Bley ist: „Über den Zweckverband haben wir als Gemeinde die tägliche Verkehrssicherheit quasi in unseren eigenen Händen. Und ein gutes Miteinander erreicht man nun mal nicht durch Drohen und Strafen, sondern über die gegenseitige Wertschätzung.“

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