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Politik

Verkehrsüberwachung wurde beschlossen

Wackersdorf tritt dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz bei. Die Gemeinde hat zwei neue Mitarbeiter.
Von Johann Ippisch

Der neue Leiter des Hauptamts, Reinhard Schuß (2.v.l.), mit den Bürgermeistern Thomas Falter, Harald Bemmerl, Thomas Neidl und Günther Pronath sowie kommissarischem Geschäftsstellenleiter Daniel Fendl (von links). Foto: Ippisch
Der neue Leiter des Hauptamts, Reinhard Schuß (2.v.l.), mit den Bürgermeistern Thomas Falter, Harald Bemmerl, Thomas Neidl und Günther Pronath sowie kommissarischem Geschäftsstellenleiter Daniel Fendl (von links). Foto: Ippisch

Wackersdorf.Gegen die Stimme von Bettina Bihler (CSU) beschloss der Gemeinderat bei seiner öffentlichen Sitzung die Mitgliedschaft zum Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz zum 1. Januar 2019. Voraussetzung ist noch der Beschluss der Gemeinschaftsversammlung.

Die Mitarbeiter/innen der Körperschaft des öffentlichen Rechts sollen nach dem Willen des Gremiums vorerst den ruhenden Verkehr ab 2019 überwachen. 1. Bürgermeister Thomas Falter denkt hier in erster Linie an das Freihalten von Rettungswegen, besonders am Murner See und Brückelsee. „Zugeparkte Feuerwehrzufahrten, Rettungswege oder gedankenloses Wildparken an Kreuzungen und in engen Gassen kosten im Extremfall Menschenleben!“

Parkplatzsituation überdenken

Details der zu überwachenden Bereiche werden in einer Begehung mit den Verantwortlichen des Zweckverbandes, der Polizei und dem Gemeinderat zur endgültigen Entscheidung vorgelegt. Bettina Bihler war der Meinung, die Parkplatzsituation zu überdenken, zum Beispiel eine eventuelle Erweiterung der Parkplätze beim Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur. Ob kostenlose Parkplätze, die derzeit in genügender Zahl vorhanden seien, eine Hilfe gegen unvernünftige Verkehrsteilnehmer seien – die tägliche Praxis zeige etwas anderes, hieß es.

Die Parkplätze auf dem Damm zwischen Murnersee und Brückelsee befinden sich in Privatbesitz und sind gebührenpflichtig, so 1. Bürgermeister Thomas Falter weiter. Auch die Gemeinde Steinberg am See habe sich bereits am 19. Juni 2018 für eine kommunale Verkehrsüberwachung entschieden.

Einer Änderung des Bebauungsplanes Wackersdorf-Süd stimmte der Gemeinderat einheitlich nicht zu, nachdem auch die Nachbarn ihre Zustimmung verweigert haben. Ein Antragsteller wollte die Teilung eines Grundstückes, der Gemeinderat hatte dem auch im März 2018 zugestimmt. Für eine Parzelle besteht aber kein Baufenster mehr, die Nachbarn verweigerten die Unterschrift.

Volksfest wieder im April 2019

Auch 2019 soll es wieder ein Volksfest geben. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2018 genehmigte der Gemeinderat den Antrag von Festwirt Daniel Feuerer auf Abhaltung eines Volksfestes vom 12. bis 15. April 2019. Sein Einverständnis erteilte das Gremium dem Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein, der das Wappen der Gemeinde in sein neues Logo integrieren möchte.

Zwei neue Mitarbeiter präsentierte Bürgermeister Falter zum Schluss der öffentlichen Sitzung: den neuen Leiter des Hauptamtes, Reinhard Schuß, und den neuen Bautechniker Johann Schuierer. Der 48-jährige Schuß, der im Ortsteil Heselbach wohnt, verheiratet und Vater einer Tochter ist, wurde zum Nachfolger von Alfred Dobler auserwählt und ist seit 2. Juli 2018 im Dienste der Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf tätig. Alfred Dobler ist inzwischen im wohl verdienten Ruhestand. Schuß, der bisher bei der Stadt Schwandorf beschäftigt war, hat nach seinem achtjährigen Dienst bei der Bundeswehr die Fachhochschulreife erworben und später die Prüfung für die gehobene Laufbahn absolviert und hat den Titel als Diplom-Verwaltungswirt (FH).

Als Nachfolger für Inge Schmitz, die ebenfalls in den wohl verdienten Ruhestand gegangen ist, wurde der Bautechniker Johann Schuierer eingestellt, er verstärkt das Team von Bauamtsleiter Uwe Knutzen. Schuierer übernimmt hier besonders den Bereich des Hochbaus, während sein Kollege Michael Throner den Tiefbau über hat.

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