mz_logo

Region Schwandorf
Mittwoch, 26. September 2018 16° 1

Jubiläum

Verkehrswacht feiert mit der Schule

Seit 25 Jahren setzt sich die Brucker Verkehrswacht für die Sicherheit im Straßenverkehr ein. Das wurde nun gefeiert.

Den Kindern wird von einem Mitglied des ADAC-Nordbayern anschaulich der Begriff „toter Winkel“ erklärt. Foto: taf
Den Kindern wird von einem Mitglied des ADAC-Nordbayern anschaulich der Begriff „toter Winkel“ erklärt. Foto: taf

Bruck.Die Brucker Verkehrswacht hat am Freitag ihr 25-jähriges Bestehen mit den Schülerinnen und Schülern der Grund- und Mittelschule Bruck gefeiert. Rektorin Maria Greiter begrüßte den Vorsitzenden der Verkehrswacht Robert Feuerer und berichtete, dass sie sofort begeistert war, als ihr Feuerer den Vorschlag machte, das Gründungsfest in diesem Rahmen mit der Schule feiern zu wollen.

Ihr sei damals nicht bewusst gewesen, dass die Verkehrswacht in Bruck schon seit 25 Jahren besteht und seit dieser Zeit, durch verschiedene Aktionen und Ausbildungen, fest mit der Schule verbandelt ist. „Sich so lange Zeit für die Sicherheit von Kinder und Senioren zu engagieren, dazu“, so Greiter, „gehöre eine große Portion Engagement und Durchhaltevermögen“.

Greiter lobt Engagement

Feuerer erzählte den Schülerinnen und Schülern, dass die Verkehrswacht am 11. März 1993 gegründet wurde und der Vorstandschaft viele Personen angehören, die etwas mit dem Straßenverkehr oder der Sicherheit darin angehören. Die Verkehrswacht wirkt mit, die schwächsten im Straßenverkehr, nämlich Senioren und vor allem aber die Kinder zu schützen.

Handy und Kinder

  • Netzsicherheit:

    Nicht nur um den Straßenverkehr ging es, auch um die Sicherheit im Internet. Die älteren Kinder bekamen mit vielen Beispielen erklärt, welche Gefahren bei der Nutzung des Internets und ihres Handys lauern. So mancher war sich nicht klar darüber, dass er sich mit manchen „Aktionen“ am Rande der Legalität bewegt.

  • Resümee:

    Schulleiterin Greiter zog ein positives Fazit und bedankte sich bei allen, die diesen Schultag bereichert hatten.

Besonders erfreut zeigte er sich, dass Polizeikolleginnen und -Kollegen aus Weiden und Amberg, sowie Mitglieder des ADAC Nordbayern aus Nürnberg angereist waren, um den Kindern einen unvergesslichen Vormittag zu bescheren. Für die ersten und zweiten Klassen, sowie die Vorschulkinder der beiden Brucker Kindergärten war die Puppenbühne der PI Weiden angereist. Hier erfuhren die Kleinen mit viel Spaß und ohne erhobenen Zeigefinger, wie man richtig eine Straße überquert und das man vor der Polizei keine Angst haben soll.

Verhalten im Straßenverkehr

Die älteren Schülerinnen und Schüler machten dann erste Erfahrungen mit dem toten Winkel. Dafür hatte die FFW Bruck ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt, und ein Mitglied des ADAC erklärte den Kindern sehr anschaulich, was der tote Winkel ist und wie man sich verhalten muss, damit man von den Fahrern großer Fahrzeuge gesehen wird.

Zwei weitere ADAC-Mitglieder versuchten, den Kindern zu erklären, wie lange ein Auto braucht, bis es steht. Nach einigen Versuchen, wie lange die Kinder brauchen bis sie aus vollem Lauf zum Stehen kommen, durften sie schätzen, wo ein Auto zum stehen kommt, wenn es mit 50 km/h plötzlich bremsen muss. Am Ende gab es dann für alle noch Würstel vom Grill, die der Elternbeirat zubereitet hatte und ebenfalls von der Verkehrswacht gesponsert worden waren. (taf)

Weitere Nachrichten aus Bruck lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht