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VG Neunburg schultert Mehrausgaben

Höhere Aufwendungen für die Kommunalwahl, den Datenschutz und das Personal erforderten einen Nachtragshaushalt.
von Max Schmid

Die Verwaltungsgemeinschaft Neunburg v. W. erhält eine neue EDV-Ausstattung. Der Auftrag für die Hardware wurde für 38 680 Euro vergeben, die Umstellung erfolgt im August 2020, informierte VG-Vorsitzender Walter Schauer.
Die Verwaltungsgemeinschaft Neunburg v. W. erhält eine neue EDV-Ausstattung. Der Auftrag für die Hardware wurde für 38 680 Euro vergeben, die Umstellung erfolgt im August 2020, informierte VG-Vorsitzender Walter Schauer. Foto: (smx)

Schwarzhofen.Die zweite Sitzung der Gemeinschaftsversammlung tagte aufgrund der coronabedingten Abstandsregeln in der Aula der Dr.-von-Ringseis-Grundschule. Gemeinschaftsvorsitzender Walter Schauer verwies eingangs auf die Erstellung eines Informationssicherheits- und Datenschutzkonzepts. Für die VG habe man das „ISMS-Bundle“ von der Firma Kommuna GmbH beschafft.

Die monatlichen Softwarepflegekosten seien abhängig von der Anzahl der verwendeten Geräte, derzeit benötige man rund 30 Gerätelizenzen, sagte Schauer, ohne einen konkreten Betrag zu nennen. Aufgrund von Mehrausgaben für die Kommunalwahl, die Informationssicherheit, den Datenschutzes und zwei Neueinstellungen sei nun eine Nachtragshaushaltssatzung notwendig geworden.

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VG-Kämmerin Martina Held erläuterte dem Gremium das veränderte Zahlenmaterial im Detail. Der Verwaltungshaushalt erhöhe sich bei den Einnahmen auf nunmehr 72 950 Euro und bei den Ausgaben um 99 250 Euro.

Die Verwaltungsumlage zur Finanzierung des Verwaltungshaushalts werde für das Haushaltsjahr 2020 auf 944550 Euro festgesetzt. Für die Berechnung werde die Einwohnerzahl der vier VG-Gemeinden herangezogen und betrage somit nun 211,45 Euro je Einwohner (bisher 207,88 Euro).

Investitionsumlage unverändert

Unverändert bleibe hingegen die Investitionsumlage. Das Haushaltsvolumen 2020 betrage demnach insgesamt 1245700 Euro, davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 1 119 900 Euro und auf den Vermögenshaushalt 125800 Euro. Die Erstellung eines Nachtragshaushalts begründete Held hauptsächlich mit der Neueinstellung von zwei Ganztagskräften, eine Stelle werde aufgrund eines Erziehungsurlaubs neu besetzt.

Nachtragshaushalt

  • Verwaltungshaushalt:

    Erhöhung um 72950 Euro bei den Einnahmen und 99250 Euro bei den Ausgaben; im Vermögenshaushalt erhöhen sich Einnahmen und Ausgaben um 50000 Euro.

  • Verwaltungsumlage:

    Für die Berechnung wurden die Zahlen der Mitgliedsgemeinden mit Stand 30. Juni 2019 (4467 Einwohner) zugrunde gelegt. Die Umlage beträgt nun 211,45 Euro je Einwohner.

Für den Bereich Haupt- und Finanzverwaltung (Baumaßnahmen, Zuwendungsverfahren, Submissionen und Liegenschaftsverwaltung) sei eine gänzlich neue Stelle geschaffen worden. Einen Teil der Mehrausgaben finanziere man über eine höhere Rücklagenentnahme, die von bisher 20 000 Euro auf 70 000 Euro festgelegt wurde. Der Stand der Rücklagen werde zum Jahresende aber immer noch 78 936 Euro betragen.

Jahresrechnung 2019 geprüft

Kämmerin Held informierte die VG-Versammlung auch über das Ergebnis der Jahresrechnung 2019, die mit insgesamt 1 162 753 Euro abgeschlossen wurde und dankte den Rechnungsprüfern für ihre sorgfältige Arbeit. Sie informierte ferner, dass 2019 insgesamt 49176 Euro vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt zugeführt und 24 249 Euro der Rücklage zugeführt worden sind.

Gegenüber dem Ansatz habe man bei den Verwaltungsgebühren knapp 10000 Euro an Mehreinnahmen erzielt, die Finanzzuweisungen fielen dafür etwas geringer aus. Die VG-Versammlung nahm das Ergebnis der Rechnungsprüfung zur Kenntnis. Einwände wurden nicht erhoben.

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