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Übung

Viel Arbeit für den Rettungsdienst

Notfallhelfer aus dem Städtedreieck haben sich zum gemeinsamen Training an der Asklepios Klinik getroffen.

Bei der Versorgung einer eingeklemmten Verletzten greift ein Rädchen in das andere, das zeigte die Übung bei dem Trainingstag.  Foto: Bernhard Krebs
Bei der Versorgung einer eingeklemmten Verletzten greift ein Rädchen in das andere, das zeigte die Übung bei dem Trainingstag. Foto: Bernhard Krebs

Burglengenfeld.Zum sechsten Mal trafen sich die Notärzte sowie Mitarbeiter des Rettungsdiensts im Städtedreieck zum gemeinsamen Training von Notfallsituationen an der Asklepios Klinik. Beim aktuellen Termin erfolgte eine Bestandsaufnahme der rettungsdienstlichen Struktur im Städtedreieck, ferner stand das Thema „Unfallchirurgische Notfälle“ mit einem Fachvortrag von Team-Chefarzt Dr. Thorsten Cedl auf dem Programm.

Vier- bis fünfmal täglich rückten der Burglengenfelder Notarzt und der Rettungswagen im vergangenen Jahr durchschnittlich zu lebensbedrohlichen Notfällen aus. Dieselbe Zahl an Einsätzen absolvierte die Rettungswagenbesatzung zusätzlich noch in weniger dringlichen Fällen. Steigende Einwohnerzahlen im Städtedreieck, die ansässige Industrie sowie die Autobahn machen den Burglengenfelder Standort zu einem rettungsdienstlichen „Hotspot“ im Landkreis. Das Einzugsgebiet umfasst ca. 45000 Personen im Städtedreieck mit Umlandgemeinden, Schmidmühlen und Kallmünz.

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„Das ist für uns ein riesiger Versorgungsauftrag, dem wir nur gemeinsam gerecht werden können“, lautete die übereinstimmende Meinung der Klinik-Notärzte und der niedergelassenen Notärzte. Beide Ärztegruppen teilen sich die Dienste am örtlichen Einsatzfahrzeug reibungslos. Oft gilt es auch, zwei parallel auflaufende Notfalleinsätze im Städtedreieck zu versorgen. Dies ist nicht selten nur durch die Bereitschaft von ehrenamtlichen Einsatzkräften zu schultern, die kurzfristig Fahrzeuge nachbesetzen können.

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Einhellig begrüßten die Rettungsdienstler die Einrichtung eines neuen Rettungswagen-Standorts ab Januar 2020 in Dietldorf. Dieses Fahrzeug wird die Ortschaften im Vilstal schneller versorgen können, als dies bislang der Fall war. Auch als „Backup für das Städtedreieck“ könne der Dietldorfer Rettungswagen künftig wertvoll sein und Einsätze übernehmen.

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Ab 1. Januar 2020 wird es einen neuen Rettungswagen-Standort in Dietldorf geben. Doch diesen übernimmt nicht das Rote Kreuz.

Vor den Augen u.a. von 2. Bürgermeister Bernhard Krebs demonstrierten die Rettungskräfte zusammen mit der Feuerwehr Burglengenfeld im Innenhof der Asklepios Klinik die Rettung einer eingeklemmten Person aus einem Pkw. Besonderen Heldenmut bewies dabei Oberärztin Désirée Decking-Ott, die ärztliche Leiterin der Notaufnahme an der Asklepios-Klinik. Sie stellte sich als professionell geschminktes, schwer verletztes Unfallopfer zur Verfügung und wurde von den Einsatzkräften mit Notarzt Philipp Wolf versorgt und umsichtig aus dem Wrack befreit.

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