MyMz
Anzeige

Vereine

Volkstrauertag bleibt eine Mahnung

Die Feuerwehr Pittersberg organisierte die Gedenkfeier.
Michael Götz

Feuerwehr und Pfarrei gedachten der Millionen von Kriegstoten weltweit der beiden Weltkriege von 1914 bis 1918 sowie von 1939 bis 1945 und ebenso der Opfer der heutigen Kriege und des Terrors. Foto: Michael Götz
Feuerwehr und Pfarrei gedachten der Millionen von Kriegstoten weltweit der beiden Weltkriege von 1914 bis 1918 sowie von 1939 bis 1945 und ebenso der Opfer der heutigen Kriege und des Terrors. Foto: Michael Götz

Ebermannsdorf.Der vorgezogene Volkstrauertag der Pittersberger Feuerwehr erfreute sich eines nächtlich klaren Himmels mit Mond und Sternen. Die Wehr gedachte in Uniform in der Stille und verharrte im Gebet für ihre Kameraden. Ihr Los damals wog schwer. Pfarrer Herbert Grosser feierte in der Nikolauskirche mit Wehr und Pfarrei Gedenkgottesdienst, die Bevölkerung nahm Anteil.

Bereits eingangs sprach der Seelsorger von der Hoffnung auf die Auferstehung, die Gott den Gläubigen zur Lebensbewältigung gegeben habe. Der Herrgott habe alle Menschen in das Buch des Lebens eingeschrieben, meinte der Geistliche bei seiner Predigt weiter. Unsere Vorstellungen von Raum und Zeit seien diesseits. „Wir alle hoffen, dass es im Jenseits gut ist“, so der Pfarrer. Die Blaskapelle Dachelhofen stimmte mit der Schubertmesse ein. Bürgermeister Josef Gilch sprach anlässlich des Tags der Erinnerung an die schrecklichen Kriege unter anderem auch davon, dass für unsere heutige, junge Generation der Friede fast schon selbstverständlich geworden sei. 74 Jahre danach würden die Zeitzeugen immer weniger. Der Volkstrauertag bleibe aber wichtig, er mahne zum Frieden besonders auch heute. Seine Botschaft sei nach wir vor aktuell. Und das gemeinsame Haus Europa sei dafür mit der beste Garant.

Die Ehrung am hell erleuchteten Kriegerdenkmal läutete die Blaskapelle mit einem treffenden Choral bei Abendstille ein, die Wehr unterstützte mit brennenden Fackeln. Grosser betete mit den Gläubigen für die vielen Toten der Kriege von damals sowie der Opfer des Terrors von heute das „Vater unser“ und „Gegrüßt seist du Maria“.

Rathauschef Sepp Gilch legte bei weiteren Worten des Dankes sowie der Erinnerung eine Kranz im Namen der Kommune am Denkmal nieder, derweil die Böllerschützen ihre Kracher lautstark zündeten. Die von den Gläubigen und der Wehr mitgesungene Bayernhymne beendete die Gedenkfeier. (smg)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht