MyMz
Anzeige

Kommunalwahl

Wackersdorfs SPD setzt auf Image im Ort

Wackersdorfs Genossen legten die Kandidatenliste für die Kommunalwahl fest. Sie soll ein Spiegelbild der Gesellschaft sein.
Von Johann Ippisch

Der SPD-Ortsverein Wackersdorf nominierte die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2020. Mit im Bild sind SPD-Kreisvorsitzender Peter Wein (links) und SPD-Ortsverbandsvorsitzender Wolfgang Bösl (rechts).  Foto: Johann Ippisch
Der SPD-Ortsverein Wackersdorf nominierte die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2020. Mit im Bild sind SPD-Kreisvorsitzender Peter Wein (links) und SPD-Ortsverbandsvorsitzender Wolfgang Bösl (rechts). Foto: Johann Ippisch

Wackersdorf.Mit dem SPD Ortsverein, der am vergangenen Donnerstag die Aufstellungsversammlung für die Gemeinderatsliste 2020 in der Villa Toscana hielt, hat nun in der Gemeinde bereits eine dritte Fraktion ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020 nominiert. „Die Liste der SPD bzw. die Kandidaten und Kandidatinnen darauf sind nahezu ein Spiegelbild der Gesellschaft – und das sollte auch im Gemeinderat so sein“, stellte der derzeitige SPD-Fraktionsvorsitzende Günther Pronath fest.

26 wahlberechtigte Genossinnen und Genossen, überwiegend Kandidatinnen und Kandidaten, die auf sich auf der Gemeinderatsliste wiederfanden, waren zur Aufstellungsversammlung gekommen. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Wolfgang Bösl, konnte hierzu auch den SPD-Kreisvorsitzenden Peter Wein sowie drei SPD-Gemeinderäte begrüßen. Wein und Sonja Grünheit leiteten die Wahl der Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten, die sehr zügig abgewickelt werden konnte.

Das Interesse der Bürger ist da

Zuvor stimmten der SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat, Günther Pronath, sowie der SPD-Kreisvorsitzende Peter Wein auf die Wahl ein. Pronath stellte fest, dass trotz der momentanen Politikverdrossenheit das Interesse, aktiv mitzuwirken und mitzugestalten, doch sehr groß sei – zumindest in der Kommunalpolitik.

Dieses Interesse zeige vielleicht auch, so Pronath weiter, dass die Bürgerinnen und Bürger es dem SPD-Ortsverein und einer SPD-Fraktion zutrauten, dass sie Wackersdorf auch in Zukunft mitgestalten und weiter voranbringen könnten. „Vielleicht hängt das auch ein bisschen mit unserer bisherigen Arbeit im Gemeinderat zusammen.“, fügte Günther Pronath an, der seit 2008 im Gemeinderat Wackersdorf vertreten und derzeit 3. Bürgermeister ist.

Die Liste der SPD

  • Listenführer:

    Auf Platz eins der Liste steht Günther Pronath.

  • Weitere Kandidaten:

    2. Karin Roßmann, 3. Peter Gaschler, 4. Martina Vetter, 5. Harald Weidner, 6. Sonja Grünheit, 7. Manfred Zenger, 8. Kathrin Faderl, 9. Gunter Nowack, 10. Angelika Starnawski, 11. Wolfgang Bösl, 12. Silvia Vetter, 13. Gerhard Teubner, 14. Heidi Faderl, 15. Oliver Pronath, 16. Elisabeth Pförtsch, 17. Alois Zinke, 18. Christina Bösl, 19. Johann Söllner, 20. Engelbert Simbeck.

Mit der Vorschlagsliste zur anstehenden Kommunalwahl stellte Pronath fest, dass es die Mischung mache und dass diese Mischung stimme. „Unterm Strich sind wir insgesamt breit aufgestellt und in der Lage, nicht nur spezielle Themen und Interessen zu verfolgen, sondern wir werden alle Themen angehen, die für eine Gemeinde wichtig sind“, schwor Pronath die potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten auf die künftige Arbeit im Gemeinderat ein. „Wackersdorf kann mehr und wir kümmern uns darum“, lautete der Slogan des Listenführers der SPD.

Die SPD-Fraktion wird ab der Legislaturperiode 2020 bis 2026 eine andere sein. Wie bereits berichtet, wechselte Bianca Götz in das Lager der Freien Wählerschaft. Die Urgesteine der SPD-Fraktion, Manfred Rittler, Georg Dobler und Michael Weinfurtner, stellten sich nicht mehr zur Kandidatur. Lediglich Günther Pronath und Karin Roßmann verbleiben, sie führen die SPD-Liste auf Platz 1 und Platz 2 an.

„Das ist Graswurzelpolitik“

SPD-Kreisvorsitzender Wein stellte fest, dass die Stimmung bei den Genossen vor Ort gut ist. Auch merkte er an, dass in Wackersdorf eine gute Liste zustande gekommen sei. „Kommunalpolitik ist Graswurzelpolitik“, betonte Wein. Das bedeute, dass man sich in der Kommunalpolitik um alles kümmern müsse und dies direkt vor Ort. Dies mache die Kommunalpolitik auch so interessant.

Wein machte auch einen kurzen Schwenk zur Bundespolitik, wo die SPD eine interessante Zeit vor sich hat. Er war der Meinung, dass die große Koalition eine gute Arbeit geleistet habe und auch aktuell leiste. Für die Kreistagswahl war Wein auch stolz darauf, eine Liste zusammengebracht zu haben. Bei der Wahl wurde die Vorschlagsliste der Vorstandschaft einstimmig angenommen. Auch die Wahl der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten sowie die vorgeschlagene Reihung erfolgten einstimmig.

Alles rund um die Kommunalwahl im Landkreis Schwandorf lesen Sie hier.

Aktuelles aus der Region und der Welt gibt es über den Facebook Messenger, Telegram und Notify direkt auf das Smartphone.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht