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Ehrenamt

Wasserwacht rettete drei Menschenleben

2300 Wachstunden leistete die Wasserwacht an der Tegelgrube. Dort haben sie eine Frau mit Kind vor dem Ertrinken bewahrt.
Von Norbert Wanner

Vorsitzender Benedikt Saller (r.) zusammen mit den Geehrten Foto: Norbert Wanner
Vorsitzender Benedikt Saller (r.) zusammen mit den Geehrten Foto: Norbert Wanner

MAXHÜTTE-HAIDHOF.Eindrucksvoll belegte ein Satz aus dem Bericht des Technischen Leiters der Wasserwacht, Sebastian Jobst, die Bedeutung der Arbeit der vergangenen Monate: „Wir hatten drei Lebensrettungen“. Eine Mutter mit Kind wurden vor dem Ertrinken in der Tegelgrube bewahrt.

Eröffnet hatte die Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Saal des Rot-Kreuz-Hauses Vorsitzender Benedikt Saller mit einem kurzen Rückblick auf das Vereinsgeschehen.

Ein Dank des Vorsitzenden ging an alle Spender. Daurch sie sei es möglich geworden, die Anlage der Wasserwacht im Naturfreibad zu erweitern. Dank Nummer zwei galt den Aktiven des Wachdienstes. In diesem langen Sommer sei der Dienst „bemerkenswert“ gut organisiert worden.

Saller freute sich über die gute Zusammenarbeit der Wasserwachts-Ortsgruppen im Städtedreieck, beispielsweise gab es ein gemeinsames Hüttenwochenende.

Ehrungen

  • Abzeichen Bronze:

    Mit dem Deutschen Rettungssschwimmerabzeichen in Bronze wurden Jonas Sorgenfrei, Sonja Koller, Kevin Becka, Ciara Meier, Tobias Benzinger, Philipp Einöder, Lea Piekatz geehrt.

  • Abzeichen Silber:

    Luca Huber, Philipp Sorgenfreu, Roman Pleyer erhielten das Abzeichen in Silber.

  • Mitgliedschaft:

    Manfred Mack ist 40 Jahre bei der Wasserwacht.

Der Bericht von Jobst bestätigte die Worte des Vorsitzenden. 2300 Wachstunden listete die Statistik für die Tegelgrube auf. Dazu kamen 600 Stunden für die Aus- und Fortbildung, 200 Stunden für Öffentlichkeitsarbeit und 1980 Stunden für Mittelbeschaffung. Der Mitgliederstand liegt aktuell bei 217. „Vor allem der jährliche Schwimmkurs in der Tegelgrube sorgt immer wieder für neue Mitglieder“, so Jobst. Im vergangenen Sommer hätten 25 Kindern dabei das Seepferdchen abgelegt. Die Nachfrage wäre groß, dank des Alleinstellungsmerkmals: ein Kind – ein Ausbilder. Der Kurs 2019 ist bereits ausgebucht. Die Einsatzstatistik verzeichnete, neben den drei Rettungen, zwei Einsätze der Schnelleinsatzgruppe und zwölf Erste-Hilfe-Leistungen im Rahmen des Wachdienstes.

Beim Ausblick auf 2019 erläuterte Jobst die geplante Erweiterung der Anlage in der Tegelgrube. Zwei See-Container sollen dazukommen, um Platz für Gerätschaften der Ortsgruppe zu schaffen. Stellvertretender Jugendleiter Frank Schmidtchen berichtete von den Aktivitäten des Nachwuchses. Im Schnitt zwölf bis 13 Kinder absolvierten im vergangenen Jahr 56 Trainingseinheiten. Anfang Dezember habe man eine zweite Trainingsgruppe gebildet, um die Rettungsschwimmer gezielt ausbilden zu können. Natürlich kam der Spaß nicht zu kurz, beispielsweise bei einem Ausflug in den Bayernpark, zusammen mit der Jugend aus Burglengenfeld und Teublitz.

Ein Grußwort hatte Wolfgang Dantl, Vorsitzender der Kreiswasserwacht, mitgebracht. Zuerst dankte er allen, die ihren Beitrag zu den „eindrucksvollen Zahlen“ geleistet hatten. Die Kreiswasserwacht könne immer auf die Maxhütter zählen: „Euer Auto ist bei jedem Einsatz dabei. „Ausbildung, Manpower und Einsatzbereitschaft stimmt.“

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