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Gesundheit

Weitere Corona-Fälle im Kreis Schwandorf

Drei Schwandorfer, ein Wackersdorfer und eine Frau aus Neunburg sind nun infiziert. Eine Arztpraxis ist 14 Tage gesperrt.

Auch im Landkreis Schwandorf hat es dort Hamsterkäufe gegeben, wo Desinfektionsmittel verkauft werden. Foto: Stratenschulte/dpa
Auch im Landkreis Schwandorf hat es dort Hamsterkäufe gegeben, wo Desinfektionsmittel verkauft werden. Foto: Stratenschulte/dpa

Schwandorf.Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der Personen, die positiv auf den Coronavirus getestet worden sind, auf fünf gestiegen: Am Mittwoch sind drei neue Fälle bekannt geworden – in Neunburg, Schwandorf und Wackersdorf. Die 25-jährige Neunburgerin, die positiv getestet wurde, hatte Kontakt zu einer infizierten Person aus dem Kreis Cham. Die Neunburgerin befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Die 44-jährige Schwandorfer Corona-Patientin hatte Kontakt zu einem 49-jährigen Schwandorfer, der am Wochenende als erster Coronavirus-Fall im Landkreis bekannt geworden war. Die Frau wird nach Angaben des Landratsamts ambulant behandelt. Zudem ist jetzt auch ein 55-jähriger Wackersdorfer betroffen, der am Sonntag aus einem Urlaub in Finnland zurückgekehrt ist. Am Montag hatte der Mann wegen grippaler Symptome die Hausarztpraxis von Dr. Andreas Kappl in Wackersdorf aufgesucht. Die Praxis bleibt nun für zwei Wochen geschlossen. Auch dieser Patient wird zu Hause ambulant behandelt, berichtet Prechtl weiter.

Corona

Eva Kappl freiwillig in Quarantäne

Die Landratskandidatin hatte Kontakt zu ihrem Vater, der als Arzt in Wackersdorf einen Infizierten behandelt hat.

Unterdessen entspannt sich die Lage an den Schulen. Am Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach werden ab Donnerstag wieder alle Klassen unterrichtet. Zuletzt waren die Klassen 10a und 10b geschlossen. Am Regental-Gymnasium in Nittenau kann der Unterricht in der Klasse 9 PLc wieder aufgenommen werden. Geschlossen bleiben aber die Klassen 7a und 10cp. Sonst findet überall im Landkreis regulärer Unterricht statt.

Wie es in der Mitteilung heißt, appelliert das Landratsamt an alle Personen mit Atemwegsinfekten, sich nicht ohne telefonische Voranmeldung in eine Arztpraxis zu begeben. Bei der Anmeldung soll auch mitgeteilt werden, ob man in den zurückliegenden zwei Wochen eine Reise unternommen hat. Wer als „Gesunder“ eine Arztpraxis aufsucht, um sich zum Beispiel nur ein Rezept geben zu lassen, sich aber vorher in einem Risikogebiet aufgehalten hat, soll ebenfalls erst nach Voranmeldung in die Praxis kommen.

Medizin

Coronavirus: Nur keine Panik

Bei der Lesersprechstunde der MZ beantwortete Dr. Jochen Spieß Fragen zum Virus. Er will die Schwandorfer beruhigen.

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