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Kommune

Weitere Gruppe für den Nittenauer Hort

Der Johanniter-Kinderhort „Weltenbummler“ an der Grund- und Mittelschule wächst: Er hat bald 75 Plätze.
Von Rudolf Hirsch

Die Stadt Nittenau schafft derzeit die baulichen Voraussetzungen für die Erweiterung des Johanniter-Kinderhorts an der Mittelschule.  Foto: Rudolf Hirsch
Die Stadt Nittenau schafft derzeit die baulichen Voraussetzungen für die Erweiterung des Johanniter-Kinderhorts an der Mittelschule. Foto: Rudolf Hirsch

Nittenau.„Bauhof und Bauverwaltung arbeiten mit Nachdruck an der Umsetzung“, erklärte Bürgermeister Karl Bley bei der Stadtratssitzung am Dienstag im Rathaus. Das Gremium, das wegen der Urlaubs- und Ferienzeit nur mit elf Mitgliedern besetzt war, genehmigte die Zulassung einer dritten Hortgruppe und eine Erweiterung der Betreuungseinrichtung auf 75 Plätze.

Der Bürgermeister war sich mit den Stadträten einig: „Es besteht Handlungsbedarf, wir müssen neue Räume schaffen.“ Karl Bley freut sich, „dass wir in Nittenau so viele Kinder haben“, ist sich aber auch der Konsequenzen bewusst: „Wir haben dafür die Hausaufgaben zu machen“.

Ein Mix der Kulturen

Der seit 2009 von den Johannitern betriebene Kinderhort „Weltenbummler“ an der Grund- und Mittelschule in Nittenau erfreut sich offensichtlich großer Beliebtheit. Bisher betreute der Träger 54 Kinder in zwei Gruppen. Nach dem aktuellem Beschluss des Stadtrates wird die Einrichtung auf 75 Plätze erweitert. Diese Entwicklung beweist zum einen den Bedarf und spricht zum anderen für das Konzept des Trägers. Ein wesentlicher Baustein im pädagogischen Profil der Einrichtung sei es, so Felix Wunnike, die Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern mit den verschiedenen Kulturen vertraut zu machen.

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Den „Weltenbummlern“ sei es wichtig, erklärt der Sprecher der Johanniter, „dass sich jedes Kind mit den Unterschieden, aber auch den Gemeinsamkeiten aktiv auseinandersetzen kann“. Die Kinder singen Lieder in verschiedenen Sprachen, zeichnen Landkarten und kochen gemeinsam typische Gerichte aus ihrer Heimat. Auch Feiertage, die in den verschiedenen Kulturen gefeiert werden, finden Beachtung. „Dadurch soll das Gemeinschaftsgefühl gefördert werden“, so Felix Wunnike.

Jahresrechnung der Stadt Nittenau 2018

  • Prüfung:

    Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Benjamin Boml, berichtete bei der Stadtratssitzung im Rathaus über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2018, die am 31. Juli und 1. August erfolgte, und setzte damit einen Schlusspunkt unter den Etat des Vorjahres. Der Gesamthaushalt 2018 beträgt damit 24 013 559 Millionen Euro und blieb damit geringfügig unter dem geplanten Ansatz. Der Verwaltungshaushalt betrug 17668 957 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt 6 344 602 Millionen.

  • Entlastung:

    Die Jahresrechnung war die Stadtrat bereits im April zur Kenntnis vorgelegt worden. Dieses hatte die Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Mit der Billigung der Ergebnisse und dem Verzicht auf haushaltsrechtliche Einwendungen erteilt der Stadtrat dem Bürgermeister die Entlastung. Wie aus dem Bericht des Rechnungsprüfungsausschussvorsitzenden Benjamin Boml hervorging, erhöhte sich die Schuldenbelastung der Stadt um eine Million auf jetzt zehn Millionen Euro.

Ein weiterer Baustein des Konzepts ist die Hausaufgabenbetreuung, die bei den „Weltenbummlern“ klassenweise organisiert wird. „Ein besonderes Augenmerk legen wir darauf, die Stärken der Kinder zu fördern und sie bei Schwierigkeiten zu unterstützen“, erklärt der Vertreter des Trägers. Die Mädchen und Buben sollen aber auch Freiräume bei der Bewältigung der Arbeit erhalten. „Die Weltenbummler sind überzeugt von ihrer Arbeit und freuen sich auf den Zuwachs im neuen Schuljahr“, versichert Felix Wunnike.

Nachbesserungen im maroden Leitungsnetz in Fischbach

SPD-Stadtrat Johann Frimberger sprach das marode Leitungsnetz in Fischbach an und forderte Nachbesserungen. Der Bürgermeister und die Verwaltung sind sich des Problems bewusst und sehen sich mit zunehmenden Wasserrohrbrüchen konfrontiert. „Wir werden darauf reagieren und in Fischbach die maroden Wasserleitungen austauschen“, kündigte Bley an.

Diskussion um das Schreinerhaus in Fischbach

Auf der Tagesordnung stand auch ein Antrag der Freien Wähler auf Verkauf des „Schreinerhauses“ in Fischbach. FW-Fraktionssprecher Benjamin Boml zog den Antrag allerdings zurück und machte den Vorschlag auf Vertagung, dem die Mitglieder des Stadtrates zustimmten. Zwischenzeitlich meldete sich die Regierung der Oberpfalz und bot eine Nachfolgenutzung an. Die Stadt muss nun entscheiden, ob sie die kommunale Liegenschaft verkaufen oder für eine Nachfolgenutzung sanieren will.

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