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Politik

Wer wird Dieterskirchens Bürgermeister?

Ab 2020 das Amt des Bürgermeisters zu übernehmen, können sich zwei Dieterskirchener vorstellen. Die Nominierung erfolgt bald.
Von Ralf Gohlke

Schule und Kindergarten standen für Bürgermeister Hans Graßl immer ganz oben auf seiner Prioritätenliste.  Foto: Ralf Gohlke
Schule und Kindergarten standen für Bürgermeister Hans Graßl immer ganz oben auf seiner Prioritätenliste. Foto: Ralf Gohlke

Dieterskirchen.„30 Jahre sind genug.“ Mit diesem Satz hatte der Dieterskirchener Bürgermeister und Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg, Hans Graßl, kürzlich begründet, warum er bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 nicht mehr für das Amt kandidieren werde. Damit war der Weg für die beiden poltischen Gruppierungen der Gemeinde offen, sich nach geeigneten Kandidaten umzusehen.

Thomas Köppl tritt für die Freie Wählergemeinschaft an

Thomas Köppl Foto: Ralf Gohlke
Thomas Köppl Foto: Ralf Gohlke

Die Freie Wählergemeinschaft präsentierte nun den Landwirtschaftsmeister Thomas Köppl als ihren Favoriten für das Amt. „Ich finde es wichtig, sich auch für ein Ehrenamt zur Verfügung zu stellen“, meinte der 48-jährige Landwirt aus Bach gegenüber der Mittelbayerischen.

Als Vater von sechs Kindern ist ihm natürlich nicht nur der Erhalt, sondern auch die Weiterentwicklung von Schule und Kindergarten ein besonderes Anliegen. „Grundsätzlich ist unsere Gemeinde ja schon gut aufgestellt, aber man muss trotzdem immer Ball bleiben“, sagte der Gemeinderat. Dies gelte besonders für den Ausbau der schnellen Datenleitungen. Für den Bürger erreichbar zu sein, empfindet er ebenfalls als wichtig.

Die Gruppierungen

  • CSU/Engagierte Bürger:

    Sie stellen seit der Gebietsreform – zunächst mit Johann Schwendner und dann mit Hans Graßl – den Bürgermeister. Offene Liste heißt, eine Mitgliedschaft in der CSU ist nicht zwingend erforderlich.

  • Freie Wählergemeinschaft:

    Sie hat kontinuierlich bei jeder Wahl einen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt, erhielt aber nicht die erforderlichen Mehrheiten.

Anita Forster geht für die Liste CSU/Engagierte Bürger ins Rennen

Anita Forster Foto: Ralf Gohlke
Anita Forster Foto: Ralf Gohlke

Die CSU/Engagierte Bürger wird auch 2020 wie gewohnt, unter diesem Namen als „offene Liste“ ins Rennen gehen. Mit Anita Forster stellte sie erstmals eine Bürgermeisterkandidatin der Öffentlichkeit vor. Die 43-jährige Musiklehrerin Anita Forster ist ebenfalls verheiratet und hat drei Kinder. „Ich wurde von mehreren Leuten für das Amt vorgeschlagen und deshalb habe ich auch gern zugesagt“, antwortete sie auf Nachfrage. Das soziale Miteinander in der gesamten Gemeinde liegt ihr besonders am Herzen, wie sie deutlich machte.

Dazu gehöre auch die Unterstützung der Vereine. Ansonsten werde sie die schon laufenden Maßnahmen fördern und voranbringen, allerdings immer auch unter Beachtung der Möglichkeiten des Haushaltes. Konkrete Zielsetzungen wolle sie erst mit den Listenkandidaten zusammen erarbeiten. „Beim Arbeiten im Team kommen die besten Ergebnisse heraus“, lautet ihre Priorität.

Nominierung erfolgt erst später

Für beide Kandidaten gilt: Die endgültige Nominierung durch die Mitglieder beider Gruppierungen erfolgt bei der Aufstellungsversammlung für die Listen, die dann zur Wahl eingereicht werden.

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