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Beruf

Wettbewerb um die Besten in Maxhütte

Mehr als 80 Aussteller beteiligen sich an der Bildungsmesse. Mittlerweile kommen nicht nur Schüler, sondern auch Senioren.
Von Ingrid Hirsch

Die Veranstalter werben für die 17. Bildungsmesse, die am Sonntag und Montag zum neunten Mal in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof stattfindet. Foto: xih
Die Veranstalter werben für die 17. Bildungsmesse, die am Sonntag und Montag zum neunten Mal in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof stattfindet. Foto: xih

Maxhütte-Haidhof.An der 17. Bildungsmesse, die am Sonntag und Montag zum neunten Mal in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof stattfindet, beteiligen sich über 80 Aussteller, die ein breites Spektrum der schulischen und beruflichen Aus-und Weiterbildung abdecken. „Das ist neuer Rekord“, sagt die Geschäftsführerin der „Lernenden Region“, Charlotte Pelka. Sie musste 15 weitere Bewerber aus Platzgründen auf die Warteliste setzen.

Die Aussteller bauen ihre Stände in der Halle, im Foyer und auf der Galerie auf. Die Bandbreite reicht vom gewerblichen bis zum kaufmännischen Bereich und von der Dienstleistung bis zum dualen Studium.

Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank werden die Messe am Sonntag um 11 Uhr im Foyer eröffnen und sich anschließend bei einem Rundgang über das Angebot informieren. Bis 16 Uhr haben die Besucher Gelegenheit, Kontakt mit den Firmenvertretern aufzunehmen. Den Sonntag nutzen erfahrungsgemäß die Eltern mit ihren Kindern, die vor dem Schulabschluss stehen. Aber auch „Ein-, Um- und Aufsteiger“ finden bei der Bildungsmesse eine breite Plattform der schulischen und beruflichen Ausbildung.

Am Montag erwartet Charlotte Pelka über 800 Schüler aus dem Landkreis Schwandorf, die sich im Unterricht auf den Besuch vorbereitet und persönliche Bewerbungsflyer erstellt haben.

Firmen stehen Schlange

Die Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt zwingt die Betriebe, sich im Wettbewerb um die besten Köpfe noch mehr anzustrengen. Musste die „Lernende Region“, von Beginn an Ausrichter der Messe, früher kräftig die Werbetrommel rühren, um die Halle voll zu bekommen, so stehen die Bewerber seit einigen Jahren Schlange.

Zum ersten Mal beteiligt sich das Unternehmen BayernLab aus Nabburg an der Bildungsmesse. Sie bildet eine Plattform für digitale Themen und lädt die Besucher zu einem virtuellen Rundgang durch die Messe ein. In den Tagungsräumen im Obergeschoss der Halle informieren am Sonntag ab 11.30 Uhr die Polizeiinspektion Amberg, die Naabtaler Milchwerke, das Berufliche Fortbildungszentrum Weiden, die Bundespolizei, das Hauptzollamt Regensburg, das Landhotel Birkenhof, die Regensburger Fremdsprachenschule, die Horsch Maschinen GmbH, die Berufsfachschule für Krankenpflege „medbo“, die Sparkasse im Landkreis Schwandorf, die Dr. Loew Soziale Dienstleistungen, die OTH Amberg-Weiden, die Europaberufsschule Weiden, die BMW-Group Regensburg, die Arges GmbH und die Fachschule für Heilerziehungspflege der Barmherzigen Brüder über die Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.

Das Handwerk

  • Werbung:

    Uli Götz, Standortleiter des Fortbildungszentrums Charlottenhof, wirbt bei der Bildungsmesse für das Handwerk. „Die Betriebsinhaber sind auf der Suche nach Nachwuchs und Nachfolgern“, sagte der Vertreter der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz gestern bei der Pressekonferenz.

  • Plattform:

    Die Handwerksbetriebe wollen die Bildungsmesse als Gelegenheit nutzen, für sich und ihre Arbeit zu werben. (xih)

Bei der Pressekonferenz am Donnerstag warb der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch um rege Teilnahme und betonte: „Gute Bildung wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger.“ Weil Bildung und lebenslanges Lernen auch für ältere Menschen gelte, werde die Messe zunehmend auch von Senioren besucht, stellte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Maxhütte-Haidhof, Franz Brunner, fest.

„Die Schüler kommen gut vorbereitet“, versicherte Michael Wölfel vom Staatlichen Schulamt. Seit 2014 bestehe die Möglichkeit des Speed-Datings. Die Schüler entwerfen für sich ein Profil und stellen sich damit bei den Firmen vor. „Die Rückmeldung der Unternehmen ist sehr positiv“, sagte der Sprecher des Arbeitskreises „Schule/Wirtschaft“.

Schaufenster der Region

Der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, Manuel Lischka, nennt die Bildungsmesse „ein Schaufenster der Region“. In Maxhütte-Haidhof sei das „Who is Who“ der einheimischen Wirtschaft vertreten. Berufsschulleiter Ralf Bormann ist seit 17 Jahren dabei und sieht in der Ausstellung eine wichtige Plattform für gegenseitiges Kennenlernen. Gut ausgebildete Arbeitskräfte seien heute mehr denn je gefragt. Mit der Digitalisierung kämen auf Betriebe und Arbeitnehmer neue Herausforderungen zu, so der Oberstudiendirektor. Die Ausgangssituation habe sich gewandelt, stellte das Vorstandsmitglied der Sparkasse, Peter Wild, fest. Jetzt seien die Unternehmen auf der Suche nach Ausbildenden.

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