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Schülertreffen

Wiedersehen nach 40 Jahren gefeiert

Auch vier ehemalige Lehrer waren bei der ersten Zusammenkunft der ehemaligen Grundschüler noch dabei.
von Monika Steffens

Die ehemalige Grundschüler freuten sich über das Wiedersehen. Foto: gms
Die ehemalige Grundschüler freuten sich über das Wiedersehen. Foto: gms

Neunburg v Wald.40 Jahre nach ihrem Ausscheiden aus der Grundschule trafen sich die ehemaligen Neunburger Schüler des Geburtsjahrgangs 1968/69 zum ersten Mal in „großer Runde“ wieder. Das Treffen begann mit einer Führung durch die Grundschule an der Ledererstraße mit Lehrerin Petra Scharf. Die ehemaligen Schüler waren beeindruckt von den Umbaumaßnahmen, die in den letzten Jahren stattgefunden haben. Bis auf die Außenfassade des Gebäudes erinnerte sie nur noch der mit historischen Wandgemälden versehene Treppenaufgang an vergangene Schulzeiten.

Nach einer Kaffeepause zelebrierte Stadtpfarrer Stefan Wagner in der St. Josefs-Kirche einen Gottesdienst. Mit einer kleinen Schultüte in der Hand erinnerte er die ehemaligen Schüler an deren Einschulung. Außerdem gedachte er namentlich der verstorbenen Mitschüler und Lehrer. Der Gottesdienst wurde von einem Klarinettentrio, bestehend aus Veronika Falk, Thomas Rettelbach und Hans Schöberl, musikalisch abwechslungsreich umrahmt. Musikalischer Höhepunkt des Gottesdienstes war das von dem Mitschüler Thomas Spott komponierte Stück „È il no“, das nach seinem Verklingen spontanen Applaus aufbranden ließ. Hierbei begleitete Hans Bock die drei Klarinettisten an der Orgel. Mit süßen „Mozart-Herzln“ bedankte sich Thomas Rettelbach bei Hans Bock, Hans Schöberl und Pfarrer Wagner für ihre Mitwirkung am Gottesdienst.

Zum gemütlichen Beisammensein im „Panorama-Hotel am See“ in Gütenland kamen auch alle vier noch lebenden Klassenlehrer: Frau Reimer, Frau Brunner, Herr Hoffmann und Schwester Juliane Tändler. Schwester Juliane war extra aus Dorfen angereist. Auch einige der etwa 40 anwesenden Schüler hatten weite Wege auf sich genommen, z. B. aus dem östlichen Tschechien, aus der Schweiz und aus Nordrhein-Westfalen. Die letzten Teilnehmer verließen Gütenland erst in den frühen Morgenstunden – und alle waren sich darin einig, dass ein derartiges Klassentreffen unbedingt wiederholt werden müsste.

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