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Soziales

Wo Erziehung und Bildung Tradition haben

Im Haus des Guten Hirten, einem früheren Kloster, in Schwandorf-Ettmannsdorf entstehen derzeit zwei Wohngruppen für Jugendliche in der Ausbildung.

Diese Außenansicht zeigt einen Teil vom Haus des Guten Hirten: Schule und InternatFoto: KJF Regensburg

Schwandorf.Schon immer ging es in diesen Mauern um die Bildung und Erziehung junger Menschen. Sie sollten ihre Talente entdecken, ihren beruflichen Lebensweg meistern und ihre Potenziale zur Entfaltung bringen. Das ehemalige Kloster in Ettmannsdorf – heute Haus des Guten Hirten – betreibt die Katholische Jugendfürsorge (KJF) der Diözese Regensburg seit 1981 als Berufsschule, seit 1992 zusätzlich mit einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation für junge Menschen mit einem besonderen Förderbedarf. In einem Teil des Gebäudes, dem einstigen Wohnbereich für die Schwestern, entstehen jetzt moderne Wohnungen für junge Menschen, die im Haus des Guten Hirten ihre Ausbildung absolvieren.

Die Sanierung des Gebäudeteils, in dem ehemals Schwestern wohnten, hat vor wenigen Wochen begonnen. Der Gesamtleiter des Haus des Guten Hirten, Otto Storbeck, hat beim Beginn der Arbeiten zu einem symbolischen Spatenstich eingeladen und KJF-Direktor Michael Eibl sowie Gerhard Nestler, den stellvertretenden Vorsitzenden aus dem Verwaltungsrat der KJF, durch das Gebäude geführt, wie es in einer Presseinformation der KJF heißt.

In dem Haus entstehen auf zwei Stockwerken 22 Plätze mit überwiegend Einzelzimmern mit Dusche und Multimediaausstattung. Künftig sollen dort Jugendliche in zwei Gruppen während ihrer Ausbildung wohnen und leben. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung im zweiten Stock werden außerdem die für den Schwesternkonvent benötigten Räumlichkeiten geschaffen.

„Wir kommen damit dem steigenden Bedarf an Ausbildungs- und Wohnangeboten für benachteiligte junge Menschen in der Region nach“, erklärte KJF-Direktor Michael Eibl. Die KJF sei in ihren drei Ausbildungseinrichtungen und drei Förderberufsschulen in Abensberg, Plattling, Regensburg und Ettmannsdorf erfahrener Partner von jährlich rund 1600 jungen Menschen in Ausbildung, Berufsvorbereitung und beruflicher Orientierung.

„Das neue Wohnangebot zeitgemäß auszustatten, ist uns ein großes Anliegen“, so Otto Storbeck, „denn die jungen Leute sollen sich hier wohlfühlen und ihre Ausbildung in einer auf ihre Bedürfnisse hin ausgerichteten Umgebung absolvieren.“ Dazu, so Storbeck, wolle man das historische Ambiente mit modernen Wohn- und pädagogischen Konzepten vereinen, so dass die Wohnumgebung der Lebensführung junger Leute entspricht. Großzügig angelegte Gemeinschaftsräume sollen integrierend wirken und das Miteinander der Bewohner unterstützen. Das eigene Zimmer biete zudem Privatsphäre und individuellen Gestaltungsraum.

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