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Region Schwandorf
Montag, 16. Juli 2018 27° 4

Kultur

Wo man sang, ließen sich viele nieder

Beim Kreuzwirt in Uckersdorf ist nach dem erneuten Erfolg eine Wiederholung des Musikantentreffs fest eingeplant.

Maximilian und Johannes Brücklmeier aus Burglengenfeld spielten gekonnt auf ihrem Akkordeon auf. Foto: gma
Maximilian und Johannes Brücklmeier aus Burglengenfeld spielten gekonnt auf ihrem Akkordeon auf. Foto: gma

Schwarzhofen.Am Samstagabend ging es beim „Kreuzwirt“ im „Bermuda-Dreieck“ – Gasthaus Wilholm in Uckersdorf hoch her. Der Gastgeber, Kreuz-Wirt Michael Wilholm, konnte sich über den Besuch von zahlreichen Musik-Interessierten aus der ganzen Region freuen. So einen guten Zuspruch hatte man auch erwartet – nach dem „überbordenden“ Erfolg im letzten Jahr. Das gesamte Areal wurde von über hundert Gästen in Beschlag genommen. An diesem wunderschönen Sommerabend waren wieder die Terrasse sowie der Garten voll.

Die zahlreichen Musikfreunde wurden an diesem schönen Sommerabend für ihr Kommen auch reichlich belohnt durch eine Vielzahl von angereisten Musikantinnen und Musikanten, vom Teenager bis zum rüstigen Senior. Wolfgang Butz („Ziach-Wolfe“) aus Inzelsdorf spielte zusammen mit Barbara Reichl aus Weiden Akkordeon. Alfons Schmitzer aus Fronhof hatte ebenfalls sein Akkordeon dabei; Angela Ach-Ziereis aus Regensburg – als weitest angereiste, spielte ebenfalls Akkordeon, während Rudi Lottner seine „Steirische“ und Georg Süß aus Rottendorf seine „Klanglöffel“ zu Gehör brachten. Besonders gut kamen die jungen Musikanten Maximilian und Johannes Brücklmeier aus Burglengenfeld an, die gekonnte auf ihrem Akkordeon aufspielten. Den „Glanzpunkt setzte diesmal die Blaskapelle aus Dieterskirchen mit „sattem Sound“.

Wegen der drangvollen Enge auf drei „Ebenen“ kam das Singen diesmal etwas zu kurz, da die große Zahl kaum zu überschauen und zu dirigieren war. Die Musikanten zogen öfters „reihum“, damit alle Anwesenden auch alle Musikanten hören konnten. Die Gäste bekamen überwiegend „nostalgische“ Lieder zu hören. Mitsingen konnte man unter dem Hauptmotto „Lang, lang ist’s her“ – über Jäger, Räuber, Soldaten, von der Heimat, der Jugend, von Liebesfreud und Liebesleid, angestimmt auf Ziehharmonikas und Gitarren. Besonders viele Sänger stimmten bei „Zwei rehbraune Augen“ oder „Es war im Böhmerwald“ mit ein. Alle Gäste wurden stets von den Musikanten aktiv miteinbezogen und sangen gerne mit. Die Texte kannten viele ohnehin auswendig.

Dem „Kreuzwirt“ war es gelungen, Musiker zum Teil von weit her ins volle Gasthaus zu locken. Etliche Stunden lang spielten sie auf und sangen gemeinsam mit den begeisterten Gästen. Für Speis und Trank sorgte das „Team“ des „Kreuzwirts“. Die Musikantinnen und Musikanten bekamen eine Mass und eine Brotzeit gratis. Wegen des Erfolgs ist eine Wiederholung fest eingeplant. (gma)

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