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Feuer

Wohnhaus in Neuenschwand brannte

Mehrere Feuerwehren bekämpften unter Hochdruck das Feuer. Die einzige Bewohnerin des Anwesens konnte sich ins Freie retten.
von Agnes Feuerer

Die Nittenauer Drehleiter im Einsatz Foto: Agnes Feuerer
Die Nittenauer Drehleiter im Einsatz Foto: Agnes Feuerer

Bodenwöhr.Ein Wohnhaus in Neuenschwand fiel am Donnerstagmorgen einem Brand zum Opfer. Die Alarmierung erfolgte gegen 5.45 Uhr. Die Feuerwehren aus Bodenwöhr, Bruck, Alten- und Neuenschwand rückten zum Einsatzort aus. Wie Kreisbrandmeister Heinrich Seltl vor Ort berichtete, schlugen bei der Ankunft der ersten Wehren die Flammen bereits aus der Haustür und einem Fenster im Erdgeschoss.

Die Atemschutzträger aus Bodenwöhr und Bruck starteten den Erstangriff. Foto: Agnes Feuerer
Die Atemschutzträger aus Bodenwöhr und Bruck starteten den Erstangriff. Foto: Agnes Feuerer

Die einzige Bewohnerin des Hauses, eine 76-jährige Frau, hatte sich glücklicherweise bereits ins Freie retten können und wartete auf der Straße. Die Feuerwehren aus Bodenwöhr und Bruck begannen sofort mit dem Erstangriff, während die Wehren aus Alten- und Neuenschwand die Wasserversorgung aufbauten.

Ein Video vom Einsatz sehen Sie hier:

Ein Wohnhaus in Bodenwöhr brannte

Schnellstens wurde auch die Alarmierungsstufe erhöht, so dass durch die Leitstelle auch die Feuerwehren aus Steinberg, Schöngras und die Drehleiter aus Nittenau alarmiert wurden. Zusätzlich wurden noch drei Rettungswägen an den Brandort beordert. Die Frau wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung und Brandverletzungen am Rücken ins Caritas Krankenhaus St. Josef in Regensburg gebracht, wie die Polizeiinspektion Neunburg mitteilt.

Später kam die Drehleiter aus Nittenau zum Einsatz. Foto: Agnes Feuerer
Später kam die Drehleiter aus Nittenau zum Einsatz. Foto: Agnes Feuerer

Zu Beginn waren zu den Löscharbeiten Atemschutzträger eingesetzt, die den Brand von innen bekämpften. Etwas später musste dann die Drehleiter aus Nittenau eingesetzt werden, da die Treppe ins Obergeschoss bereits verbrannt war, so dass ein Innenangriff nicht mehr möglich war.

Das Haus brannte vollständig aus. Den Schaden schätzt die Polizeiinspektion Neunburg auf etwa 150 000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache laufen noch. Die Sachbearbeitung dazu liegt bei der PI Neunburg in enger Zusammenarbeit mit dem Brandermittler der Kriminalpolizei Amberg.

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