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Zierer (Grüne): „Oskar Lafontaine hat mich angerufen...“

Dietmar Zierer

Liebäugelt Dietmar Zierer jetzt mit der „Linken“? „Oskar Lafontaine hat mich angerufen“, so der grüne Stadt- und Kreisrat. Der Bundesvorsitzende der Partei „Die Linke“ und alte Bekannte Zierers aus gemeinsamen SPD-Zeiten habe wegen eines möglichen Engagements des Burglengenfelders für die in Bayern noch schwache Linkspartei angefragt. „Eine Zusammenarbeit würde mich schon reizen“, so Zierer zur MZ. „Aber ich bleibe bei den Grünen.“

„Lafontaine und ich kennen uns schon seit der Zeit, als ich SPD-Abgeordneter im bayerischen Landtag war und er für die SPD im saarländischen Landtag saß“, so Zierer zur MZ. Lafontaine sei auch schon öfter privat bei ihm zu Gast gewesen. Zierer hatte kürzlich überraschend angekündigt, er werde bei den Kommunalwahlen 2008 nicht mehr für die Grünen kandidieren, weder für den Kreistag noch für den Stadtrat Burglengenfeld. Tritt er jetzt für die Linke an? Zierer: „Nein, es gab zwar auch ein Telefonat mit der bayerischen Landessprecherin Eva Bulling-Schröter. Aber eine linke Liste für die Kommunalwahl aufstellen, das werde ich definitiv nicht tun. Was allerdings die Landtags- oder Bundestagswahl betrifft, da will ich mich nicht festlegen.“

Bulling-Schröter, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Ingolstadt, bestätigte der MZ Kontakte zu Zierer, „bisher nur telefonisch, aber demnächst werden wir uns bei einem Treffen persönlich kennenlernen“. Konkrete Ziele seien damit nicht verbunden: „Ich werde eben mit einem Freund von Oskar Lafontaine ein Gespräch führen und dann wird man sehen, ob sich weiter etwas ergibt oder nicht.“

Definitv schließt Zierer auch eine neuerliche Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Burglengenfeld aus. Er begründet dies auch mit dem hohen Zeitaufwand für sein Promotionsstudium in Speyer. Den Bürgermeisterstuhl sollten der Amtsinhaber Heinz Karg (SPD), Hans Glatzl (BFB) und ein CSU-Kandidat unter sich ausmachen — so es denn einen gebe. Denn, so Zierer: „Es ist unfair und unkollegial, wenn sich die Burglengenfelder CSU dauernd bedeckt hält. Entweder man bringt jetzt in Kürze einen Bürgermeisterkandidaten zum Vorschein, oder nicht.“

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