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Zöllner decken in Schwandorf Betrug auf

Eine Baufirma und ein Gastronom aus dem Landkreis haben die Sozialversicherungen um Summen im fünfstelligen Bereich geprellt.

Die Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit sind im Landkreis Schwandorf aktiv geworden. Foto: Michael Lochner
Die Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit sind im Landkreis Schwandorf aktiv geworden. Foto: Michael Lochner

Schwandorf.Noch vor den Einschränkungen, die die Corona-Krise mit sich brachte, deckten die Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg bei einer im Landkreis Schwandorf ansässigen Baufirma Unregelmäßigkeiten bei der Anmeldung von Beschäftigten zu den Sozialversicherungen auf. Das schreibt das Hauptzollamt in einer Pressemitteilung. Die Arbeitnehmer wurden, unabhängig von den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden, nur geringfügig auf 450-Euro-Basis angemeldet. Der so entstandene Schaden für die Sozialversicherungen beträgt etwa 17 000 Euro, die vom Amtsgericht Regensburg verhängte Gesamtgeldstrafe beläuft sich auf 210 Tagessätzen zu je 90 Euro.

Auch ein Gastronom aus dem Landkreis unterließ es laut Mitteilung, die Beschäftigten ordnungsgemäß bei den Sozialversicherungen anzumelden, die Löhne wurden teilweise schwarz ausbezahlt. Dabei ging der Geschäftsmann systematisch vor. Die den Sozialversicherungen vorenthaltenen Beiträge belaufen sich auf etwa 63 000 Euro. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte den Geschäftsmann zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung.

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