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Tiere

Zu viel Brot schadet den Wasservögeln

Der Tierschutzverein Städtedreieck bittet, Enten und Schwäne nicht nur mit Brot zu füttern. Er rät zu geeignetem Futter.

Echte Tierfreunde füttern Wasservögel wie diesen wilden Schwan am besten mit spezieller Nahrung.  Foto: Peter Eberhardt
Echte Tierfreunde füttern Wasservögel wie diesen wilden Schwan am besten mit spezieller Nahrung. Foto: Peter Eberhardt

Burglengenfeld.Bei einer längeren ausschließlichen Ernährung mit Brot kann es bei einigen Vogelarten zur Flugunfähigkeit (Kippflügeleffekt) oder in der Brutzeit zu dünnschaligen Eiern oder einer tödlichen Legenot bei den Weibchen kommen. Hinzu kommt, dass Brotreste, die nach der Fütterung übrig bleiben, die Wasserqualität verschlechtern. Ganze Toastbrotscheiben oder Brötchen helfen den Tieren nicht, weil sie keine Zähne haben, um das Futter zu zerkleinern. Das Brot saugt sich voll und sinkt zu großen Teilen auf den Grund des Gewässers.

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Geeignete Futtermittel für Wasservögel sind Getreide, Hühnerfutter, Wassergeflügelfutter, Kleie, Eicheln, Obststücke, weiche Kartoffelstücke, klein geschnittenes Brot, Körnerbrötchen oder frischer Dreikorntoast – frisch und in Maßen. Besonders gut sind Presslinge oder Pellets geeignet, die so leicht sind, dass sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Frischfutter sollte klein geschnitten sein. Um zu verhindern, dass sich ungebetene Gäste ansiedeln, sollte nur soviel verfüttert werden, wie die Tiere innerhalb kurzer Zeit verzehren können.

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